VfL Gladbeck unterliegt dem VfL Eintracht Hagen

Pascal Kunze (beim Wurf), Rechtsaußen des VfL Gladbeck, glückten gegen Eintracht Hagen zwei Treffer.
Pascal Kunze (beim Wurf), Rechtsaußen des VfL Gladbeck, glückten gegen Eintracht Hagen zwei Treffer.
Der VfL Gladbeck kassierte am dritten Spieltag der 3. Handball-Liga die erste Saisonniederlage. Beim 24:25 (14:12) gegen den VfL Eintracht Hagen fehlte den Gastgebern das notwendige Quäntchen Glück. Gladbecks Trainer Krimphove sagte: „Die Eintracht war in der entscheidenden Phase etwas abgezockter als wir.“

Gladbeck. „Eigentlich ist alles gut“, sagte Holger Krimphove, der Trainer des Handball-Drittligisten VfL Gladbeck. Eigentlich . . . hätte es nicht nur dieses Ergebnis gegeben. Mit 24:25 (14:12) unterlag nämlich Krimphoves Mannschaft dem Spitzenteam VfL Eintracht Hagen in der Riesener-Halle. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, kommentierte der ehemalige Gladbecker Spieler Andreas Hüsener, der die jederzeit packende Partie von den Rängen aus verfolgt hatte. Und niemand mochte „Hüsi“ widersprechen.

VfL Gladbeck - VfL Eintracht Hagen 24:25 (14:12)

VfL Gladbeck: Tesch - Krings (1), Sankalla (2), Brandes (2), Kunze (2), S. Deffte, Singh Toor, Krönung (8/1), Mollenhauer (8), Reich (1), Geukes.

Spielfilm: 3:3 (6.), 6:4 (11.), 7:5 (15.), 7:9 (19.), 11:10 (23.), 11:12 (28.), 14:12 (30.), 16:14 (35.), 18:18 (40.), 21:21 (46.), 23:22 (52.), 24:23 (57.), 24:25 (59.).

Auch Lars Hepp, der Trainer der Gäste, teilte Hüseners Ansicht. „Letzte Woche waren wir schon die glücklichere Mannschaft. Langsam haben wir unser Glück aufgebraucht“, sagte Hepp. Und weiter: „Als Gladbeck mit 23:22 führte, waren wir kurz vor knapp.“

Sein Kollege Krimphove machte letztlich „die Summe an kleinen Fehlern“ verantwortlich dafür, dass sein Team die erste Saisonniederlage kassierte. „Hagen“, so der Gladbecker Trainer, „hat sich vielleicht zwei Fehler weniger erlaubt als wir. Die Eintracht war in der entscheidenden Phase etwas abgezockter als wir.“

49 Minuten waren am Samstagabend in der Riesener-Halle gespielt, als Tim Deffte, Torwart und Kapitän der Rot-Weißen, von der Ersatzbank aufsprang und das Publikum mit rudernden Armen zu noch mehr Stimmung animierte. Unmittelbar davor hatte der bestens aufgelegte Gladbecker Schlussmann Andreas Tesch einen Schuss der Hagener pariert. Es stand 22:22 und jeder spürte, dass den Gastgebern eine Überraschung gelingen könnte.

Tatsächlich wäre sie möglich gewesen, falls die Rothemden nur ihr letztes Überzahlspiel - Simon Ciupinski musste nach 56:55 Minuten für zwei Minuten raus - erfolgreicher absolviert hätten, oder falls Kreisläufer Tobias Reich nach dem 24:24-Ausgleichstreffer der Hagener (57:29 Min.) nicht die Oberkante der Latte des Gästetores getroffen hätte.

So aber brachte Peer Pütz nach 58:52 Min. Hagen mit 25:24 in Führung. Der erneute Ausgleich wollte den Gladbeckern nicht mehr gelingen, Thorben Mollenhauers Schuss vier Sekunden vor dem Ende wurde abgewehrt. Das war’s.

„Wir haben Hagen das Leben so schwer wie möglich gemacht“, sagte Andreas Tesch, Gladbecker mit Eintracht-Vergangenheit, der am Samstagabend zu den besten Akteuren auf der Platte gehörte. Der Schlussmann war natürlich wegen der Niederlage geknickt, kritische Worte in Richtung seiner Vorderleute gab’s aber nicht. „Unsere Abwehr hat hervorragend gespielt, ich habe nichts zu meckern“, sagte der Torwart.

 
 

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