VfL Gladbeck - Sven Deffte: „Lassen uns nicht einlullen“

Sebastian Büttner, Torwart des VfL Gladbeck, geht angeschlagen in die Partie in Gevelsberg.
Sebastian Büttner, Torwart des VfL Gladbeck, geht angeschlagen in die Partie in Gevelsberg.
Foto: Thomas Goedde
Jörg Müller, Trainer der HSG Gevelsberg, fand nette Worte für den VfL Gladbeck. VfL-Trainer Sven Deffte sagte: „Wir werden uns nicht einlullen lassen.“

Gladbeck/Gevelsberg.  Die Spielstätte wird „Hölle West“ genannt, die dort heimischen Akteure der HSG Gevelsberg-Silschede gelten zurecht als Überlebenskünstler. Für die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck bedeutet das, dass sie sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf ziemlich ungemütliche 60 Minuten einstellen müssen.

Vor der Partie, die am Samstag, 26. November, um 19.15 Uhr in der Gevelsberger Halle West, Am Hofe 10, ausgetragen wird, hat HSG-Trainer Jörg Müller für den VfL viele freundliche Worte gefunden. Er schwärmte vom geduldig vorgetragenen Offensivspiel der Gladbecker, von der starke Achse Sebastian Janus - Dustin Dalian - Björn Sankalla und merkte zudem an, dass die VfLer ohne die beiden Torjäger Max Krönung und Thorben Mollenhauer vielleicht noch schwerer auszurechnen seien. Ungeachtet des Lobliedes auf den Gegner will (und wird) der Gastgeber die Punkte natürlich nicht herschenken. „Wir wissen, dass das ein hoch gestecktes Ziel ist, gegen Gladbeck was holen zu wollen. Aber wir rechnen uns durchaus etwas aus“, so Müller.

Sven Deffte, der Trainer des VfL Gladbeck, nahm das zur Kenntnis und betonte sogleich: „Wir werden uns von Gevelsberg nicht einlullen lassen. Die HSG wird uns kämpferisch mehr abverlangen, als bisher jede andere Mannschaft im Saisonverlauf.“ Deffte hat sich die Partien der HSG gegen die TSG A-H Bielefeld und beim TuS Spenge auf Video angeschaut. „Beide Spiele haben die Gevelsberger nur knapp verloren.“ Angesichts der Personalnot und aufgrund der Tatsache, dass der Gegner sehr heimstark sei, erwartet der Übungsleiter des VfL „ein Duell auf Augenhöhe“.

Auch sein Bruder Tim Deffte, Leiter der VfL-Handballabteilung und seit einigen Wochen ja auch wieder als Torwart aktiv, hat die Mannschaft auf einen schweren Gang eingeschworen und dabei an die Serie 2015/2016 erinnert. „In der vergangenen Saison haben wie in beiden Spielen unsere liebe Not mit der HSG gehabt“, so Tim Deffte. Und weiter: „Wir wissen, dass uns ein heißer Tanz erwartet.“

Immerhin: Der VfL kann mit seinem derzeit bestmöglichen Aufgebot in die Partie gehen, auch wenn der eine oder andere Akteur angeschlagen ist. Das gilt etwa für Torwart Sebastian Büttner, der sich unter der Woche im Training einen Kapselriss im Fußgelenk zugezogen hat. Mit einem Tapeverband soll der junge Schlussmann aber auflaufen können. Bei den Gastgebern kehrt Kevin Kliche zurück in die Mannschaft. Der Kreisläufer hatte in den Partien gegen den TuS Spenge und die TSG A-H Bielefeld urlaubsbedingt gefehlt.

 
 

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