VfL Gladbeck bezwingt VfL Gummersbach II

Lukas Krings war mit acht Treffern bester Schütze des VfL Gladbeck beim 29:25-Erfolg über den VfL Gummersbach II.
Lukas Krings war mit acht Treffern bester Schütze des VfL Gladbeck beim 29:25-Erfolg über den VfL Gummersbach II.
Foto: WAZ FotoPool
In der Dritten Handball-Liga West feierte der VfL Gladbeck am zweiten Spieltag seinen ersten Saisonsieg. Die Rot-Weißen bezwangen den VfL Gummersbach II verdient mit 29:25. Erfolgreichster Gladbecker Schütze vor 350 Zuschauern in der Riesener-Halle war Lukas Krings mit acht Treffern.

Mit der Rolle als Abstiegskandidat können die Handballer des VfL Gladbeck offensichtlich gut leben. Am zweiten Spieltag der Dritten Liga West bezwangen die Rot-Weißen jedenfalls die Zweitvertretung des VfL Gummersbach mit 29:25. Knapp 350 Zuschauer in der Riesener-Halle sahen einen verdienten Erfolg der Gastgeber.

VfL Gladbeck -
VfL Gummersbach II 29:25 (16:13)

VfL Gladbeck: T. Deffte (1. - 52.), Tesch (52. - 60.) - Krings (8), Sankalla (1), Steinbach, Brandes (3), Singh Toor (1), Krönung (6/3), Mollenhauer (6), Bach (2), Leibner, Kryzun (1), Dreiszis (1).
Spielfilm: 3:3 (4.), 5:3 (7.), 6:6 (12.), 7:8 (15.), 9:10 (20.), 14:11 (26.), 16:13 (30.), 16:14 (31.), 22:14 (39.), 22:16 (44.), 25:18 (49.), 28:21 (55.), 29:25 (60.).

Sven Deffte, der neue Trainer der Gladbecker, pustete nach den 60 Minuten erst einmal ganz tief durch. Er, der an der Schützenstraße so viele Handball-Schlachten für den VfL geschlagen hat, hatte sein Heimdebüt als Coach gegeben. Dass der 35-Jährige nervös war, war ihm vor Spielbeginn anzumerken. Doch seine Jungs sorgten zu Beginn der zweiten Halbzeit dafür, dass der Trainer auf der Bank beziehungsweise davor nicht allzu sehr leiden musste. „Ich bin froh, dass wir die ersten Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten“, sagte Sven Deffte, „das ist auch für die Köpfe der Spieler wichtig.“ Seiner Mannschaft spendete der Trainer ein kollektives Lob. „Sie haben eine gute Leistung geboten, in der Abwehr wie im Angriff. Außerdem ist es uns gelungen, das Tempo zu variieren“, so der Übungsleiter der Gastgeber.

Zwei Tage vor der Partie hatte Deffte im Gespräch mit der WAZ prophezeit, dass sich die Gummersbacher in deutlich besserer Verfassung präsentieren würden als noch beim Vorbereitungsturnier des Leichlinger TV. Mit dieser Einschätzung behielt der Coach recht. Allerdings bewiesen auch die Gladbecker, dass sie die Zeit seitdem genutzt haben, um weiter an sich zu arbeiten.

Singh Toor trifft zum 14:11

Das Spiel verlief zunächst recht ausgeglichen. Erstmals leicht absetzen konnten sich die Gastgeber am Ende der ersten Halbzeit, als Björn Sankalla, Lukas Krings, Heiko Brandes und Don Singh Toor einen 10:11-Rückstand in eine 14:11-Führung umwandelten. Mit 16:13 ging es in die Pause. Und nach dem Seitenwechsel sorgten die Gladbecker schnell für recht klare Verhältnisse auf der Platte. Innerhalb von sechs Minuten zogen sie von 16:14 auf 22:14 davon. Die Fans der Rot-Weißen waren vom Spiel ihrer Lieblinge begeistert. Die ließen sich jetzt nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen. Erst nach dem 28:21 durch Krings in der 55. Minute erlaubte sich der VfL Gladbeck die eine oder andere Unkonzentriertheit, die Gummersbach zur Ergebniskorrektur nutzte. In Gefahr geriet der erste Saisonsieg allerdings überhaupt nicht mehr.

 
 

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