US-Girls dürfen in Köln für den TV Gladbeck ran

Kendall Cleveland ist wie ihre Landsfrau Courtney Windham nun für die Giants des TV Gladbeck spielberechtigt.
Kendall Cleveland ist wie ihre Landsfrau Courtney Windham nun für die Giants des TV Gladbeck spielberechtigt.
Foto: Funke Foto Services
Der TV Gladbeck kann im Auftaktspiel der 2. Frauenvolleyball-Bundesliga in Köln seine US-Girls Kendall Cleveland und Courtney Windham einsetzen.

Gladbeck.  Es ist das Topspiel zum Auftakt der Zweitliga-Saison in der Zweiten Frauenvolleyball-Bundesliga Nord: Am Samstag, 19. September, empfängt das Team der DSHS Snowtrex Köln den TV Gladbeck Giants. Los geht’s 19 Uhr in der Halle 22 der Sporthochschule. Der Viertplatzierte der vergangenen Saison trifft auf den Vizemeister.

Nur Lena Overländer fehlt noch

Der neue Giants-Trainer Cagri Akdogan kennt das ambitionierte Team aus Köln gut. Denn der 25-Jährige, der in der Domstadt lebt, war vor seiner Amtszeit in Gladbeck bei der einen oder anderen Trainingseinheit des Liga-Konkurrenten dabei. „Die Kölnerinnen“, so Akdogan, „haben mehr Spielerinnen im Kader, sie können daher auch mehr rotieren und haben gute Trainingsmöglichkeiten an der Universität.“ Und außerdem traf seine Mannschaft ja wie berichtet am vergangenen Sonntag im Viertelfinale des WVV-Pokals bereits auf die Domstädterinnen. Am Ende hatte der personell geschwächte TV Gladbeck mit 0:3 das Nachsehen.

Für Akdogan ist das aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: „Es war eine Lektion für uns.“ In der vergangenen Trainingswoche wurde das Pokal-Aus schnell abgehakt und das Team um Kapitänin Lea Hildebrand konzentrierte sich voll und ganz auf das erste Spiel in der Liga. „Wir haben in der letzten Woche sehr gut trainiert und die Mädels waren mit Leidenschaft und Motivation dabei“, so Akdogan, der beim ersten Meisterschaftsspiel nur auf Lena Overländer verzichten muss, die aus privaten Gründen fehlt. Das Giants-Team kann ansonsten komplett antreten, weil anders als im Pokal auch die US-Girls Kendall Cleveland und Courtney Windham spielberechtigt sind.

Cagri Akdogan ist überzeugt von seiner Mannschaft, auch wenn er in ihr noch schlummerndes Potenzial erkannt haben will: „Jeden Tag, an dem sie zusammen trainieren, werden sie besser und besser.“ Mit Blick auf die Begegnung in Köln zeigt sich der Cheftrainer optimistisch. Gleiches gilt für die Meisterschaftsrunde insgesamt: „Ich denke, dass wir kämpfen müssen, um am Ende oben mitzuspielen. Aber wir haben gute Spielerinnen und ein gutes Team.“

 
 

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