TV Gladbeck - Zenker holt Titel bei Westdeutschen

7,60m weit sprang Stephan Zenker bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund.
7,60m weit sprang Stephan Zenker bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund.
Foto: Wolfgang Birkenstock
Weitspringer Stephan Zenker vom TV Gladbeck sicherte sich bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund mit 7,60m unangefochten den Titel.

Gladbeck/Dortmund..  Stephan Zenker ist seiner Rolle bei den Westdeutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Dortmund gerecht geworden. Der Weitspringer des TV Gladbeck, als Medaillenaspirant gestartet, glänzte mit einer persönlichen Bestleistung. 7,60m bedeuteten für den Gladbecker zugleich den Titelgewinn.

Schlebach verpasst 200m-Norn

Heiner Preute, der Leiter der Leichtathletik-Abteilung der Blauhemden, hatte es vor der Meisterschaft in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle gesagt: „Stephan sollte sein Leistungsniveau von 7,50m bestätigen.“ Genau das tat Zenker am gestrigen Sonntag. Der Weitspringer, der in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, sprang gleich zweimal 7,60m weit und sicherte sich in Abwesenheit des an eins gemeldeten Alyn Camara unangefochten den Sieg. Darüber hinaus standen für Zenker ein Versuch über 7,58m und einer über 7,48m zu Buche.

Sprinter Simon Schlebach verpasste über 200m knapp die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Der aktuell schnellste Gladbecker trommelte die Hallenrunde in 22,03 Sek. herunter. Damit landete er in der Endabrechnung auf dem sechsten Platz. Um das DM-Ticket zu ergattern, hätte Schlebach eine Zeit von 21,90 Sek. anbieten müssen. Gleichwohl wird er beim nationalen Saison-Höhepunkt dabei sein. Denn über 60m hat er die Norm bereits geknackt. Gestern er qualifizierte er sich über 60m in 6,94 Sek. fürs Finale. In ihm erreichte er noch einmal eine Zeit von 6,95 Sekunden.

Marie Borowycz belegte im Dreisprung-Wettbewerb der Frauen den vierten Rang. 11,36m standen für sie am Ende zu Buche.

Der U18-Nachwuchs des TV Gladbeck konnte bei den Titelkämpfen in Dortmund keine Top-Acht-Platzierung erreichen. „Das“, sagte Trainer Heiner Preute, „macht aber nichts. Wir wollten uns noch einmal gut präsentieren, und das ist uns gelungen.“ Damit spielte er auf die persönlichen Bestleistungen an, die Hendrik Vogler und Julian Droste über 60m sowie seine Tochter Helena über 1500m aufstellten. Vogler verbesserte sich von 7,55 auf 7,44 Sek um gleich elf Hundertstel, Droste von 7,62 auf 7,57 Sekunden. Und Helena Preute benötigte für die 1500m 5:08,35 Min. - damit war sie knapp sieben Sekunden schneller als zuvor.

U18-Athletin Neele Schuten musste krankheitsbedingt ihren Start bei den Westdeutschen über 60m Hürden absagen. „Die Top drei waren nicht am Start“, so Preute, „schade, dass Neele passen musste. Sie wäre nämlich sicher um den Titel mitgelaufen.“

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