TV Gladbeck II - Trainer Schulz erwartet eine Hammeraufgabe

TVG-Außenangreiferin  Nina Strombach ist an Grippe erkrankt und fällt im Spitzenspiel gegen Herne aus.
TVG-Außenangreiferin Nina Strombach ist an Grippe erkrankt und fällt im Spitzenspiel gegen Herne aus.
Foto: Michael Korte
In der Frauenvolleyball-Regionalliga empfängt der TV Gladbeck II zum Ligahit FdG Herne. TVG-Trainer Schulz erwartet eine „Hammeraufgabe“

Gladbeck..  „Auf uns wartet eine Hammeraufgabe.“ Das sagt Enno Schulz, Trainer des TV Gladbeck II, vor dem Spitzenspiel in der Frauenvolleyball-Regionalliga gegen die SG FdG Herne. Der Revierrivale, der den dritten Tabellenplatz belegt, schickte unlängst das Topteam FCJ Köln mit 3:0 nach Hause. Aber nicht nur deshalb ist der Spitzenreiter aus Gladbeck gewarnt. Das Hinspiel verlor der TVG nämlich in Sodingen mit 2:3.

Ausgetragen wird die Partie am Samstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr in der Artur-Schirrmacher-Halle. „Wir wollen unsere gute Heimbilanz aufbessern“, sagt Schulz, dessen Mannschaft im Saisonverlauf nur ein einziges Spiel zu Hause verlor. Schulz will aber nicht nur einen Sieg, er will das Optimum: „Drei Punkte wären ein großartiges Ergebnis, das muss unser Ziel sein.“

Woher nimmt der Trainer des TV Gladbeck II seine Zuversicht? „Wir haben die letzten beiden Spiele souverän gewonnen. Das hat mir gezeigt, dass meine Mannschaft wieder auf Kurs ist.“ Weil zudem die Konkurrenz schwächelte, eroberte der TVG die Tabellenführung zurück. 32 Punkte stehen vier Spieltage vor dem Ende der Saison für das Schulz-Team zu Buche. Auf den Plätzen folgen der ASV Senden (31), Herne und Köln (je 28), die sich allesamt noch berechtigte Chancen auf den ersten Rang und den Aufstieg in die Dritte Liga ausrechnen dürfen. „Jetzt“, sagt Schulz und klingt angriffslustig, „beginnt die Phase, in der es um die Wurst geht.“

Deshalb will der Trainer des TV Gladbeck II auch nicht jammern darüber, dass er ausgerechnet am Samstagabend im Spitzenspiel gegen Herne nicht seine beste Formation aufbieten kann. Nina Strombach, dynamische und erfahrene Außenangreiferin, ist nämlich an Grippe erkrankt und wird definitiv nicht zur Verfügung stehen.

Letztes Heimspiel der Saison

Kapitänin Ina Mertzen, wie Nina Strombach Außenangreifern, kehrt zwar nach einer Bänderverletzung, die sie sich Anfang Januar beim 3:1-Erfolg über die SG SV Werth/TuB Bocholt zugezogen hatte, in den Kader zurück. „Ina“, sagt Schulz, „ist aber nicht bei 100 Prozent. Auf welchen Prozentsatz wir sie bis Samstag kriegen, bleibt abzuwarten.“ Somit kann Enno Schulz nur auf zwei fitte Außenangreiferinnen zurückgreifen. „Esin Aslan und Kim Smaniotto“, sagt der Trainer, „haben in den letzten Wochen gute Leistungen geboten.“

Die Begegnung mit Herne ist übrigens das letzte Heimspiel der Saison für den TV Gladbeck II. Im Anschluss warten auf das Team noch drei Auswärtsspiele - und zwar gegen den Detmolder TV (7. März), ASV Senden (14. März) und gegen den VfL Telstar Bochum (28. März).

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