SV Zweckel stellt sich in Bielefeld vor

Foto: Michael Korte
In der Fußball-Oberliga stellt sich der SV Zweckel zum Auftakt der Rückrunde bei der Zweitvertretung des DSC Arminia Bielefeld vor.

Gladbeck..  Die Rückrunde beginnt und der SV Zweckel steht in den Startlöchern. Und die Mission ist klar: Klassenerhalt. Ab Sonntag wird es für den Gladbecker Fußball-Oberligisten ernst. Denn mit Platz 17 ist dort niemand zufrieden. „Wir haben in der Rückrunde 17 schwierige Spiele. Und jedes Spiel sehen wir als Endspiel“, erklärt Trainer Günter Appelt vor der Partie bei der zweiten Mannschaft des DSC Arminia Bielefeld am Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr im Stadion Rußheide.

Elvis Salja ist angeschlagen

Optimistisch stimmt der 3:1-Testspiel-Erfolg gegen den Westfalenligisten SV Schermbeck unter der Woche. Dass durch das kurzfristig angesetzte Kräftemessen ein Trainingstag verloren ging, findet Appelt nicht schlimm: „Wir konnten wichtige Schlüsse aus dem Spiel für die Zukunft ziehen. Ich habe sieben Mal gewechselt und so versucht, alle Leute spielen zu lassen. Zudem haben wir, was Positionen und Taktik angeht, ein wenig variiert.“

Trainiert wurde diese Woche trotzdem noch zwei Mal: am Donnerstag und am Freitag. Und auch der Zustand der Mannschaft lässt auf ein gelungenes Spiel in Bielefeld hoffen. Bis auf Stürmer Elvis Salja, der durch eine Grippe ein wenig angeschlagen ist, sind alle fit.

Auch Mittelfeld-Ass Christoph Zeh, der in dem Test sein Comeback feierte, scheint nach seinem Wadenbeinbruch wieder einsatzbereit. Doch in der Meisterschaft will ihn Appelt noch schonen: „Er ist ein toller Spieler und hat mir aus sportlicher Sicht sehr gefehlt. Wir warten trotzdem ab, bis Christoph sich selbst wieder zutraut aufzulaufen.“

Dem Tabellenzehnten Arminia II begegnet der Gladbecker Trainer respektvoll: „Das ist eine Mannschaft voller junger, dynamischer Spieler. Sie sind enorm stark und ich erwarte ein ganz schwieriges Spiel.“ Zudem hat Arminia die Möglichkeit, Akteure aus der Drittliga-Mannschaft einzusetzen. Ambitionen gibt es beim SVZ aber ungeachtet dessen: „Wir wären sehr froh, wenn wir auswärts Punkte holen könnten“, so Appelt. Er hat einen klaren Plan für die Partie: „Ich bin keiner, der sich dem Gegner anpasst. Wir müssen auf uns selber achten und einen langen Atem beweisen.“

Der lange Atem, er ist gewiss nicht nur in einer Partie, sondern über die gesamte Rückserie von den Zweckelern gefordert. Es sind zwei Punkte, die den SVZ aktuell von einem Nicht-Abstiegsplatz trennen. „Sicher, wir sind auf Schlagdistanz gekommen, doch der momentane Tabellenstand ist nicht relevant, sondern der, der am Saisonende auf dem Papier steht“, sagt Appelt. Und genau deswegen will der Oberliga-Trainer auch Leistung von seiner Mannschaft sehen: „Wir müssen schon noch ein paar Punkte holen. 40 zu Saisonende wären schön, allerdings geht’s erstmal darum, da unten rauszukommen. Auf Patzer der Anderen dürfen wir uns nicht verlassen.“

Der SV Zweckel will nun angreifen. Und die Spieler sind heiß: Schon am Sonntag sollen Zähler aus Bielefeld mit nach Hause gebracht werden. Schließlich wären diese Punkte für die 26 Akteure im Kader der Grünhemden im Abstiegskampf Gold wert.

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