Schultendorf verliert das Finale

Die A-Schüler von Grün-Weiß Schultendorf mussten sich bei den Kreis-Mannschaftsmeisterschaften im Tischtennis erst im Endspiel gegen den FC Schalke 04 geschlagen geben. Beide Teams lieferten in Gelsenkirchen ein Herzschlagfinale ab, das 5:5 endete. Weil der königsblaue Nachwuchs aber mehr Sätze gewann (19:18), ging der Titel an die Gastgeber. Bitte für Schultendorf: Im Ballverhältnis lagen die Grün-Weißen mit 350:344 vorn. „Enger geht’s nicht“, kommentierte GWS-Sprecher Fabian Brinks.

Deutlicher Sieg im Halbfinale

Im Halbfinale hatte sich der Gladbecker Nachwuchs, der in der Besetzung Tobias Nentwig, Marc Alexander Zielinski, Carlo Nowoczin und Calum Aigner antrat, durch einen sicheren 6:2-Erfolg über die Auswahl des TuS Haltern durchgesetzt. Dabei punkteten für Grün-Weiß Nentwig/Zielinski, Nowoczin/Aigner, Nentwig (2), Nowoczin und Zielinski.

Im Endspiel wartete Gastgeber FC Schalke 04 auf Schultendorf. Es kam somit zu einem Duell, das es in den vergangenen Jahren schon häufiger gegeben hatte. Dieses Mal begann der Vergleich ausgeglichen. Nach den Doppeln hieß es 1:1, wobei für die Grün-Weißen die Kombination Nentwig/Zielinski erfolgreich war. Die erste Einzelrunde brachte ebenfalls keines der beiden Teams in Führung: Nentwig bestätigt seine starke Tagesform und ließ seinem Schalker Kontrahenten keine Chance. Zielinski musste sich dagegen in einem engen Spiel geschlagen geben. Und auch im unteren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Für Schultendorf war Nowoczin erfolgreich, Aigner fand zu spät in sein Spiel.

In der Folge gelang es den Schultendorfern, mit 5:3 in Führung zu gehen. Verantwortlich dafür zeichneten Nentwig, der seinen aggressiv auftrumpfenden Gegner niederrang, und Zielinski, der nun zu gewohnter Stärke gefunden hatte und sein zweites Einzel ungefährdet mit 3:0 gewann.

Entschieden war das Finale damit aber noch nicht. Denn in den beiden Abschlussspielen gingen für Grün-Weiß Nowoczin und Aigner leer aus. Und die Schultendorfer holten bei ihren Niederlagen jeweils nur einen Satz.

Es hieß also 5:5. Somit entschied, so will es das Regelwerk, das Satzverhältnis. Und das sprach mit 19:18 für den Nachwuchs der Knappen. Ein einziger Satz fehlte den Gladbeckern also zum Titelgewinn.

Fabian Brinks sagte nach Turnierende: „Trotz der Trauer über den verpassten Titel war man sich schnell einig, dass wir ein tolles Finale mit vielen hochklassigen Spielen sehen durften. Am Ende hätte jede der beiden Mannschaften den Titel verdient gehabt.“

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