Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn als Stargast in Gladbeck

VfL-Pressesprecher Ralf Steiger knüpfte im Rahmen der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin im Juni den Erstkontakt zu Kirsten Bruhn.
VfL-Pressesprecher Ralf Steiger knüpfte im Rahmen der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin im Juni den Erstkontakt zu Kirsten Bruhn.
Foto: Mirko Seifert
Der Volksbank Jugend-Schwimmcup geht in die sechste Runde. Als Stargast präsentiert der VfL Gladbeck in diesem Jahr die mehrfache Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn. Was Ralf Steiger, Sprecher der VfL-Schwimmabteilung, besonders freut: Mit ihrer Zusage hat Kirsten überhaupt nicht lange gezögert.

Gladbeck.. „Talente von heute, Stars von morgen“ wird auf den Schlüsselanhängern zu lesen sein, die die Teilnehmer des Volksbank Jugend-Schwimmcups am 6. und 7. Dezember im Hallenband an der Bottroper Straße auch in diesem Jahr wieder als netten Bonus zur eigentlichen Startkarte erhalten werden. „Diese Anhänger dann an den Rucksäcken der Kinder und Jugendlichen in der Stadt zu sehen, darauf freue ich mich schon“, sagt Ralf Steiger, Sprecher der Schwimmabteilung des VfL Gladbeck.

Und natürlich auf Kirsten Bruhn, zehnfache Medaillen-Gewinnerin bei Paralympischen Spielen und am ersten Tag Stargast der sechsten Auflage dieses Schwimmfests, dessen Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen Gladbecks hinaus reicht. Sogar aus Schleswig-Holstein - Bruhn kommt gebürtig aus Eutin - gab es Anfragen. Die 45-Jährige selbst, das versichert VfL-Abteilungsleiter Hans-Josef Dahlmann, habe die Schwimmstadt Gladbeck mit dem VfL in der 2. Frauen-Bundesliga bereits auf dem Schirm gehabt und sich voll des Lobes über selbige geäußert.

Leichtes Spiel also für Ralf Steiger: „Kirstens Zusage hat nicht lange auf sich warten lassen“, berichtet der VfL-Sprecher vom ersten Treffen der beiden im Rahmen der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Das war Ende Juni.

Heute, rund fünf Monate später, sind die Vorbereitungen für die sechste Auflage des Jugend-Schwimmcups weitestgehend abgeschlossen. Stargast? Hat zugesagt. Wellness-Reise in der Tombola? Geht klar. Flachbildfernseher? Geht auch klar. Live-Übertragung der Rennen im Verpflegungszelt? Die Technik steht. Meldezahlen? 16 Vereine, 2100 Starts.

Aus einer vermeintlichen Eintagsfliege ist längst ein Aushängeschild der Gladbecker Sportlandschaft geworden. „Wir peilen das Zehnjährige an“, blickt Steiger in die Zukunft - ohne dabei zu vergessen, dass die Unterstützung der Volksbank Ruhr-Mitte im Hier und Jetzt einmal mehr unentbehrlich war. Gleichfalls unentbehrlich: die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer in Reihen des VfL Gladbeck. „Das werden wieder harte Tage“, prophezeit Dahlmann, „ohne die rund 100 Freiwilligen wäre das alles nicht möglich.“

Mit der Deckelung der Starts auf 2100 wird dabei dem entzerrten Programmablauf Rechnung getragen. „Die Aktiven sollen genügend Regenerationszeit haben, außerdem sollen sie Tombola und Siegerehrungen (die auch Kirsten Bruhn vornehmen wird, d. Red.) genießen. Es ist schließlich ihr Tag.“ Dahlmann pflichtet ganz entschieden bei: „Der Jugend-Schwimmcup darf nicht aufgrund von Quantität an Qualität einbüßen.“ Weniger ist manchmal eben mehr.

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