Nur Köln dürfte aufsteigen

Die Giants um Trainer Uwe Wallenhorst überwintern auf dem fünften Tabellenplatz.
Die Giants um Trainer Uwe Wallenhorst überwintern auf dem fünften Tabellenplatz.
Foto: WAZ FotoPool
In der 2. Frauenvolleyball-Bundesliga dürfte von den Topmannschaften einzig und allein das Team der DSHS Snowtrex Köln aufsteigen. Nur der Kölner Klub nahm am Vorlizenzierungsverfahren für die 1. Liga teil, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Deutschen Volleyball-Liga (DVL).

Gladbeck/Berlin.  Vor Saisonbeginn der Zweiten Frauen-Bundesliga des Nordes hatten die Volleyball-Trainer eine ausgeglichene Liga erwartet. Bei Halbzeit scheint sich jedoch eine Zwei- oder gar Dreiklassengesellschaft anzubahnen. An diesem Wochenende beginnt die Rückrunde, die Giants des TV Gladbeck greifen aber noch nicht wieder ins Geschehen ein. Ihr Spiel gegen den SCU Emlichheim wurde verlegt, so dass sie erst am Samstag, 18. Januar, gegen Schlusslicht VT Aurubis Hamburg ran müssen.

Ein Blick zurück auf die Hinrunde zeigt: Erster Meisterschaftsanwärter sind derzeit die mit einem Sonderspielrecht ausgestatteten Talente des VC Olympia Berlin. Spielerinnen der Jahrgänge ‘96/97, also Mädchen im Alter von 16 bis 17 Jahren, erkämpften sich in der Hinrunde zehn Siege und verloren nur ein Spiel.

Dahinter lauert ein Quintett, dem jedoch der Vorjahreszweite Emlichheim nicht angehört. Dessen Trainer Michael Lehmann hatte angesichts der Veränderungen in anderen Teams aber auch nur einen Platz im Mittelfeld angepeilt und ist Achter. Eine starke Hinrunde hat der TSV Rudow Berlin hingelegt: „Die Mädels haben sich den Erfolg kontinuierlich erarbeitet. Die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen passt perfekt“, sagt Teammanager Frank Kirchner.

Borken kämpft um den Klassenerhalt

So liegen die Berlinerinnen vor dem ambitionierten Vorjahresaufsteiger DSHS SnowTrex Köln auf Rang drei, gefolgt von den Teams aus Oythe, Gladbeck und Leverkusen. Aufstiegsberechtigt wären von den Top-Teams der Liga allerdings nur die Kölnerinnen durch ihre Teilnahme am Vorlizenzierungsverfahren.

Den fünften Platz zur Saisonhalbzeit werten sie in Gldbeck als Erfolg. „Damit“, so TVG-Geschäftsführer Andreas Packeisen, „sind wir sehr zufrieden.“

Gegen den Abstieg, den die zweite Mannschaft von VT Aurubis Hamburg wohl kaum noch verhindern kann, spielen vor allem die Stralsunder Wildcats, der Kieler TV und die Skurios Volleys Borken, für die der Klassenerhalt nach vier Aufstiegen in Folge ein toller Erfolg wäre.

Das Topspiel des am 11. Januar stattfindenden Rückrundenauftakts findet in Köln statt, wo die Gastgeberinnen auf den nur einen Satzgewinn schlechter postierten VfL Oythe treffen.

 
 

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