Neuss erweist sich als zwei Nummern zu groß

Thomas Worecki traf für den VfL II im Pokalspiel gegen den Neusser HV fünfmal. Foto: Joachim Kleine-Büning
Thomas Worecki traf für den VfL II im Pokalspiel gegen den Neusser HV fünfmal. Foto: Joachim Kleine-Büning
Foto: WAZ FotoPool

Gladbeck. Die zweite Handball-Mannschaft des VfL Gladbeck erhielt in der ersten Runde des WHV-Pokals eine Lehrstunde und unterlag dem Oberligisten Neusser HV trotz engagierter Leistung deutlich mit 28:46.

Dabei verletzte sich Recep Koraman bei einem unglücklichen Zusammenprall und musste mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus.

VfL Gladbeck II -
Neusser HV 28:46 (11:26)

Doch alles der Reihe nach: Die Partie, die 15 Minuten eher anfing als ursprünglich angesetzt, begann sehr einseitig: Die Neusser gingen beherzt zu Werke und spielten mit enormem Tempo nach vorn. Darauf musste sich die mit viel Respekt agierende Deckung des VfL erst einmal einstellen, so dass die Rot-Weißen schnell ins Hintertreffen gerieten.

Auch in der Offensive lief es für Brockmanns Team nicht besser: Falls die sichere Deckung der Gäste einmal durchbrochen werden konnte, scheiterten die Angreifer immer wieder am hervorragend aufgelegten Neusser Torwart, der die Gladbecker ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte. Der einseitige Spielverlauf spiegelte sich dann auch im Pausenresultat deutlich wider.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gladbecker besser in die Partie, sie spielten konzentriert und wirkten entschlossener als die Gäste, die das Tempo deutlich reduzierten und ihren Vorsprung verwalten wollten. Der VfL kam bis auf acht Tore an den Oberligisten heran, musste jedoch kapitulieren, als die Neusser erneut anzogen und ihre spielerische Klasse erneut aufblitzen ließen. Dann der Schock für den VfL: Nach einem Zweikampf prallte Koraman so hart auf den Boden, dass er sich eine schmerzhafte Schulterverletzung zuzog und ins Krankenhaus gebracht werden musste.

„Es sah danach aus, dass er sich die Schulter ausgekugelt hat. Wir müssen abwarten“, so Brockmann. Nach einer minutenlangen Unterbrechung ging das Spiel weiter, doch der VfL konnte nicht mehr an die starke Leistung, die er zu Beginn der zweiten Halbzeit gezeigt hatte, anknüpfen.

Am Ende hieß es 46:28 für den Gast aus Neuss. Brockmann zeigte sich dennoch zufrieden: „Das war die Kür zum Ende der Hinrunde. Wir haben versucht, dagegen zu halten und haben das auch ganz gut geschafft.“

 
 

EURE FAVORITEN