Gladbecker Trainer Boris soll Uerdingen zurück in die Regionalliga führen

Stets engagiert an der Außenlinie: Trainer Michael Boris.
Stets engagiert an der Außenlinie: Trainer Michael Boris.
Foto: WP
Der in Kirchhellen geborene und in Gladbeck aufgewachsene Fußball-Lehrer Michael Boris wird Übungsleiter des Regionalliga-Absteigers KFC Uerdingen.

Gladbeck/Krefeld..  Trainerwechsel im Fußball-Westen: Michael Boris wird Übungsleiter des Regionalliga-Absteigers KFC Uerdingen. Der in Kirchhellen geborene und in Gladbeck aufgewachsene 40-jährige Fußball-Lehrer hat beim ehemaligen Erstligisten aus Krefeld bereits einen Vertrag unterschrieben.

„Boris“, heißt es in einer Pressemitteilung des KFC Uerdingen, „verfügt nicht nur über die Fußballlehrer-Trainerlizenz, sondern auch über die nötige Erfahrung und die richtigen Kontakte, um den KFC schnellstmöglich wieder zurück in die Regionalliga zu führen. Der KFC bedankt sich bei den Sportfreunden Siegen, von denen Boris nach Uerdingen wechselt, für die fairen und offenen Gespräche. Über die Einzelheiten des Wechsels wurde beiderseitiges Stillschweigen vereinbart.“

Michael Boris war in der vergangenen Saison als Trainer beim Regionalligisten Sportfreunde Siegen tätig. Zwar hatte der Coach den Abstieg des Traditionsvereins in die Oberliga nicht verhindern können. Ungeachtet dessen sollte er aber bleiben. „Die sich abzeichnende, unterschiedliche Bewertung über die Etatmöglichkeiten im Spielerkader der ersten Mannschaft hat wohl auch zu dieser Trennung ihren Teil beigetragen“, heißt es nun allerdings auf der Homepage der Sportfreunde Siegen.

Michael Boris ist ein Kind des Ruhrgebiets. Er stammt aus Kirchhellen, wurde in Gladbeck groß und besuchte im Alter von zehn Jahren erstmals ein Fußballstadion, genauer: das Georg-Melches-Stadion von Rot-Weiß Essen. Als Schlussmann stand er für Wattenscheid 09 zwischen den Pfosten, später für Hessen Kassel, den VfB Speldorf und zu guter Letzt für Kickers Emden.

In Emden startete Boris auch seine Karriere als Trainer, und zwar zunächst als Assistent von Marc Fascher. Es folgten Engagements beim VfB Homberg, bei Germania Dattenfeld, Germania Windeck, beim FC Schalke 04 II und bei den Sportfreunden Siegen. Bei den Königsblauen war es seine Hauptaufgabe, junge Talente an den Profikader heranzuführen. Im folgenden Sommer kam ein Angebot der Sportfreunde Siegen, Michael Boris folgte dem Lockruf und ging nach nur einem Jahr bei den „Knappen“ ins Siegerland. Nach seinem ersten Engagement in Siegen war er bei den Sportfreunden Lotte aktiv, ehe er nach Siegen zurückkehrte.

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