Giants verlieren WVV-Pokalfinale im Tiebreak

Foto: WAZ FotoPool

DSHS Snowtrex -
TV Gladbeck Giants 3:2

Sätze: 16:25 25:21 15:25 25:19 15:13
Giants: Schepers, Overländer, Röwer, Heynen, de Boer, Holzgreve, Döhnert, Castiglione, Friedrich, Kasselmann, Falk, Hildebrand.

„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, sagte Uwe Wallenhorst, Trainer der Gladbecker Giants, noch vor dem Pokalfinale bei DSHS Snowtrex Köln und verwies zudem darauf, dass sich die Mannschaft von Trainer Jimmy Czimek mittlerweile gefunden habe, trotz des Rückstands in der Tabelle auf Gladbeck. Czimek betonte nach der Partie: „Das war zu hundert Prozent ein Spiel auf Augenhöhe!“ Ein ganz kleines bisschen lag seine Mannschaft wohl vorn, und entschied das Spiel im Tiebreak für sich – aus der Traum vom Pokalsieg für die Gladbeck Giants.

Die Snowtrex-Damen zeigten sich bereits zu Anfang der Begegnung in einer anderen Verfassung als noch am ersten Spieltag der Zweiten Liga, bei welchem sie sich mit 3:1 dem TVG geschlagen geben mussten. Im ersten Satz war es bis zum Spielstand von 12:12 ausgeglichen und es ging punkteweise zwischen den beiden Zweitliga-Teams hin und her. Dann schafften es die Giants sich mit einer Aufschlagserie von Außenangreiferin Alisa Kasselmann mit vier Punkten abzusetzen. Sie entschieden den Durchgang mit einem Ass von Neuzugang Sarah Overländer mit 25:16 für sich.

Giants wehren im Tiebreak vier Satzbälle ab

Im zweiten Satz dann ein umgekehrtes Bild. Diesmal waren es die Kölnerinnen, die es bereits zu Anfang schafften, sich einen Vorsprung von fünf Punkten zu erspielen. „Beide Mannschaften sind mit hohem Risiko ins Spiel gegangen“, so Uwe Wallenhorst. Und weiter machte der Coach deutlich: „Immer das Team, das besser aufgeschlagen und angenommen hat, hat den Satz gewonnen.“ So setzte sich Köln im zweiten Durchgang mit 25:21 durch. Dann konterten wieder die Gladbeckerinnen mit einem Satzgewinn von 25:15. Im vierten Satz waren es wieder die Domstädterinnen, die mit 25:19 den TVG schlagen konnten. Im Tie-Break wurde es dann noch mal richtig spannend. Sowohl das Kölner Publikum, als auch die mitgereisten Fans aus Gladbeck machten viel Stimmung. „Die Eigenfehlerquote in der ersten Satzhälfte war zu hoch“ erklärte Wallenhorst. Die Snowtrex-Sechs erspielte sich einen Vorsprung bis zum 14:9. Uwe Wallenhorst brachte Ina Falk ins Spiel. Mit ihrer Aufschlagserie wehrte der TVG vier Matchbälle ab. Aber am Ende hatten die Giants das Nachsehen und verloren den Satz mit 15:13.

Der Traum vom Pokalgewinn und dem Einzug in die DVV-Pokalrunde ist damit ausgeträumt. Coach Uwe Wallenhorst haderte aber nicht, sondern blickte nach vorne: „Das Pokalabenteuer ist nun zu Ende, aber in der Liga geht es weiter.“

 
 

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