Giants gehen in Köln leer aus

Jil Döhnert (li.) und Meike Schepers recken sich in dieser Szene vergeblich.
Jil Döhnert (li.) und Meike Schepers recken sich in dieser Szene vergeblich.
Foto: WAZFotoPool
In der 2. Frauenvolleyball-Bundesliga kassierte der TV Gladbeck bei Aufsteiger DSHS Snowtrex Köln eine 1:3-Niederlage. TVG-Trainer Waldemar Zaleski sprach von einer vertanen Chance.

Der Start in die Rückrunde der 2. Frauenvolleyball-Bundesliga verlief für die Giants des TV Gladbeck nicht nach Plan. Lange kämpfte der TVG für einen Sieg im ersten Rückrunden-Spiel. Doch letztlich mussten sich die Gladbeckerinnen gegen die DSHS Snowtrex Köln mit 1:3 geschlagen geben.

DSHS Snowtrex Köln -
TV Gladbeck Giants 3:1

Sätze: 22:25, 25:17, 25:21, 25:15.
Giants: Schepers, Schröder, de Boer, Gastens, Theis, Werchner, Holzgreve, Döhnert, Hoppe, K. Friedrich, Kroos, Grozer, van Koot, Billings.

„Das Publikum in Köln hat ein sehr gutes Volleyball-Spiel auf hohem Niveau gesehen“, sagte TVG-Trainer Waldemar Zaleski. Dass seine Mannschaft nicht das gewünschte Ergebnis erreicht hat, wertete der Übungsleiter als vertane Chance.

Das Spiel begann aus Sicht der Giants vielversprechend. Im ersten Satz setzten die Gladbeckerinnen ihre Gegner mächtig unter Druck. „Die Kontrolle war eher in unserer Hand. Köln war ein wenig unsicher und hat nicht mit einer solchen Leistung von uns gerechnet.“, so Zaleski über den ersten Durchgang, den der TVG mit 25:22 gewann.

Auch den zweiten und dritten Satz gestalteten die Giants zunächst wie den ersten Durchgang. Die Gladbeckerinnen leisteten sich aber zu viele Fehler und musste sich in diesen Sätzen mit 17:25 und 21:25 geschlagen geben.

Im vierten Durchgang erarbeitete sich der TVG einen Vorsprung von vier Punkten. „Es war zu Anfang des vierten Satzes nicht offensichtlich, wer am Ende als Sieger aus der Halle geht“, so Gäste-Coach Zaleski. Doch die Giants verloren die Spielkontrolle im Verlauf des vierten Durchgangs an die Damen der DSHS Snowtrex Köln ab und somit den Satz mit 15:25.

Der kanadische Winterzugang Becky Billings gab in Köln sein Liga-Debüt im Dress des TV Gladbeck. Am Anfang spielte die Libera zunächst nervös. Zudem hatte die in den Niederlanden lebende Kanadierin seit März des vergangenen Jahres kein Pflichtspiel mehr bestritten.

„Becky hat aber sehr schnell ins Spiel gefunden. Ich bin damit, was sie gezeigt hat, sehr zufrieden“, lobte Trainer Zaleski seinen neuen Schützling.

Aufschlag funktioniert nicht

Die Gründe für den Spielverlust beim starken Aufsteiger aus Köln sah Waldemar Zaleski bei seiner Mannschaft vor allem im Aufschlag: „Wir hatten besonders im vierten Satz eine große Fehlerquote im Aufschlag. Außerdem waren wir in einigen Spielsituationen zu unorganisiert.“

Mit Blick auf das nächste Wochenende und die Heimpartie am Samstag gegen die starke Mannschaft SCU Emlichheim müsse in den Training unter der Woche an diesen Defiziten gearbeitet werden, so Zaleski.

 
 

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