Brandes: Verdacht auf Kreuzbandriss

Heiko Brandes, Rechtsaußen des Handball-Drittligisten VfL Gladbeck, droht eine lange Zwangspause.
Heiko Brandes, Rechtsaußen des Handball-Drittligisten VfL Gladbeck, droht eine lange Zwangspause.
Foto: WAZFotoPool
Heiko Brandes wird dem Handball-Drittligisten VfL Gladbeck voraussichtlich lange Zeit nicht zur Verfügung stehen können. Bei der Knieverletzung, die sich der 31-jährige Rechtsaußen in Schalksmühle zugezogen hat, handelt es sich nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen Kreuzbandriss.

Gladbeck.  Kurz vor dem Weihnachtsfest mussten die Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck eine weitere schlechte Nachricht verdauen: Rechtsaußen Heiko Brandes wird den Rot-Weißen voraussichtlich lange Zeit nicht zur Verfügung stehen können. Bei der Knieverletzung, die sich der 31-Jährige im letzten Hinrundenspiel in Schalksmühle zugezogen hat, handelt es sich nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen Kreuzbandriss.

Es passierte am Samstag vor einer Woche in der Schalksmühler Sporthalle Löh unmittelbar vor der Halbzeitpause. Plötzlich signalisierte Heiko Brandes VfL-Trainer Holger Krimphove, dass er ausgewechselt werden wollte. Der Rechtsaußen blieb im zweiten Abschnitt draußen. „Das Knie ist völlig instabil“, so Brandes nach dem Ende der Partie, die der VfL vielleicht auch deshalb verlor, weil der frühere Schalker seine Mannschaft nicht mehr unterstützen konnte. So jedenfalls hatte sich Krimphove in Schalksmühle nach der 27:29-Niederlage geäußert: „Ich hätte gerne gesehen, wie das Spiel mit Heiko weiter verlaufen wäre.“

Das Verletzungspech bleibt somit in dieser Punkterunde treuer (und natürlich ungern gesehener) Gast an der Schützenstraße. Zuletzt hatten in Ruwen Thoke, Pascal Kunze, Jonathan Geukes und Recep Koraman gleich vier Akteure passen müssen, im Saisonverlauf hatte es auch Thorben Mollenhauer erwischt. „Das sind Dinge“, so Trainer Krimphove, „die uns extrem schwächen und wehtun.“

 
 

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