Becky Billings darf in Köln für die Giants auflaufen

Becky Billings (l.), hier mit Katharina Friedrich und Vivian Theis, darf in Köln für die Giants des TV Gladbeck spielen.
Becky Billings (l.), hier mit Katharina Friedrich und Vivian Theis, darf in Köln für die Giants des TV Gladbeck spielen.
Foto: WAZ FotoPool
Die Giants des TV Gladbeck können beim Rückrundenauftakt in Köln auf Winter-Zugang Becky Billings bauen. Der kanadische Volleyball-Verband hat inzwischen die Freigabe für die Libera erteilt, die somit in der Domstadt ihr erstes Zweitliga-Spiel in Deutschland absolvieren wird.

Gladbeck.  Nach drei Wochen Winterpause beginnt für die Giants des TV Gladbeck wieder der Ernst des Volleyball-Lebens in der Zweiten Liga. Am ersten Spieltag der Rückrunde stellen sich die Gladbeckerinnen beim Team der DSHS Snowtrex Köln vor.

In der Domstadt wird Becky Billings ihr Meisterschafts-Debüt für den TVG geben. Die Gladbecker haben inzwischen die Freigabe vom kanadischen Volleyball-Verband erhalten, so Giants-Geschäftsführer Andreas Packeisen. Trainer Waldemar Zaleski ist froh darüber, dass er auf Billings bauen kann: „Becky hat sich selbstständig auf die Rückrunde vorbereitet und ist sehr motiviert. Ihre Bewegung auf dem Spielfeld gefällt mir sehr gut.“Die Libera hat sich bei den Giants bereits gut eingelebt, wie sie selbst betont: „Ich fühle mich extrem wohl.“

Ob dagegen Jil Döhnert in Köln auflaufen kann, ist fraglich. Die ehemalige Erstliga-Spielerin musste unter der Woche krankheitsbedingt passen. Ansonsten aber kann Zaleski auf einen vollen Kader bauen. Die Mädels, so der Trainer der Giants, seien hoch motiviert.

Viele Möglichkeiten, sich auf das Auswärtsspiel in der Domstadt vorzubereiten, hatte der TVG nicht. Wie berichtet, konnten die Giants ihre Trainingsstätte, die Artur-Schirrmacher-Halle, nur in der vergangenen Woche zu drei Trainingseinheiten nutzen. Zuvor war die Halle aufgrund von Tribünenarbeiten gesperrt gewesen. Doch davon wollen sich die Spielerinnen des TVG nicht unterkriegen lassen.

Auch die Testspiel-Niederlage gegen den Liga-Konkurrenten VfL Oythe hatte laut Zaleski keine negativen Auswirkungen auf die Stimmung beim TVG: „Die Pause hat den Mädels gut getan. Sie sind mit neuer Frische dabei. Was ich in den Trainingseinheiten gesehen habe, stimmt mich positiv.“

Wozu der Gegner in der Lage sei, wisse er wegen der Winterpause nicht, betont Zaleski. Der Übungsleiter der Gladbeckerinnen schätzt die Kölnerinnen als starke und solide Mannschaft, die schon seit Jahren in der gleichen Besetzung zusammenspiele und somit sehr gut aufeinander abgestimmt sei.

 
 

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