31:26 - VfL Gladbeck bleibt im Rennen

Max Krönung war gegen Korschenbroich einmal mehr überragender Spieler beim VfL Gladbeck. Der Rückraumakteur steuerte zwölf Treffer zum Erfolg der Rot-Weißen bei.
Max Krönung war gegen Korschenbroich einmal mehr überragender Spieler beim VfL Gladbeck. Der Rückraumakteur steuerte zwölf Treffer zum Erfolg der Rot-Weißen bei.
Foto: Biene Hagel
Der VfL Gladbeck hat in der Dritten Handball-Liga seine Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Die Rot-Weißen bezwangen den Tabellenfünften TV Korschenbroich mit 31:26. Weil auch die SG Schalksmühle erfolgreich war, beträgt der Abstand des VfL zum ersten Nicht-Abstiegsplatz drei Punkte.

Gladbeck.  Der VfL Gladbeck hat sich noch längst nicht aufgegeben. Durch den 31:26 (14:11)-Erfolg über den Tabellenfünften TV Korschenbroich wahrten die Rot-Weißen ihre Chancen, auch in der nächsten Saison in der Dritten Handball-Liga zu spielen. Überragender Akteur bei den Gladbeckern war einmal mehr Max Krönung, dem zwölf Treffer glückten. „Das war der erste Streich“, sagte Michael Kintrup, der zweitbeste Schütze des VfL, nach der Partie und klang sehr entschlossen.

VfL Gladbeck - TV Korschenbroich 31:26 (14:11).

VfL Gladbeck: T. Deffte (1. – 46.), Tesch (46. – 60.) – Krings (5), Sankalla (1), Brandes (1), Kunze (2), Singh Toor (2), Krönung (12/2), Mollenhauer (1), Geukes (1), Kintrup (6).

Spielfilm: 2:2 (6.), 5:3 (10.), 9:4 (15.), 10:6 (17.), 10:9 (22.), 11:10 (25.), 13:10 (28.), 14:11 (30.), 15:14 (34.), 16:15 (35.), 19:15 (37.), 22:18 (43.), 24:20 (47.), 26:21 (50.), 28:23 (55.), 29:24 (57.), 31:26 (60.).

Der VfL ging in der Riesener-Halle mit Herz und Hingabe zur Sache. Ein gutes Beispiel dafür war Sven Deffte. Der 35-jährige Routinier, der in der nächsten Saison den Trainerposten von Holger Krimphove übernehmen wird, hielt die knackige 6:0-Deckung hervorragend zusammen und kämpfte leidenschaftlich um jeden Ball. Wie in der 37. Minute, als er gedankenschnell nach dem Spielgerät hechtete und schneller am Boden und am Ball war als ein Gästeakteur. Sven Deffte bediente Don Singh Toor. Und der Linksaußen vollendete zum 19:15.

Nach dem Ende des Spiels machte schnell das Ergebnis des Gladbecker Mitkonkurrenten SG Schalksmühle (27:25) gegen die SG OSC Löwen Duisburg) in der Riesener-Halle die Runde. VfL-Trainer Holger Krimphove zuckte nur mit den Schultern: „Es war doch klar, dass Schalksmühle und Neuss auch weiter punkten würden. Wir müssen unsere Spiele gewinnen, wir müssen unser Ding weiter durchziehen.“ Der Übungsleiter warb bereits um die Zuschauer fürs nächste Heimspiel gegen den OHV Aurich am Samstag, 22. März: „Wir haben heute einen sehr wichtigen Sieg errungen. Aber wir müssen nachlegen. Und dafür brauchen wir die Rückendeckung unserer Fans.“

Mit der Leistung, die seine Mannschaft gegen Korschenbroich geboten hatte, war Krimphove zufrieden: „Wir haben eine aggressive und bewegliche 6:0-Deckung hingestellt. Vorne haben wir geduldig gespielt. Außerdem ist es uns gelungen, viele Gegenstöße von Korschenbroich zuzulaufen.“

Zudem bewiesen die Gladbecker, anders als in manch anderer Partie, überaus starke Nerven - im Abstiegskampf ein ganz wichtiger Faktor! Als in der ersten Halbzeit die Führung des VfL von fünf auf einen Treffer zusammenschmolz (9:4; 10:9), behielten die Gastgeber ebenso einen kühlen Kopf wie unmittelbar nach dem Seitenwechsel, als Korschenbroich erneut auf ein Tor (15:14; 16:15) herankam.

Am nächsten Samstag folgt die Begegnung mit dem OHV Aurich. Dann muss, um mit Michael Kintrup zu sprechen, der zweite Streich folgen. Denn am Ende werden wohl 20 oder sogar 22 Punkte notwendig sein, um die Klasse zu halten. Der VfL hat zurzeit 14 Zähler auf dem Konto und noch sechs Partien auszutragen.

 
 

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