2. Liga, der VfL ist dabei

Die VfL-Schwimmerinnen feierten ausgelassen den Verbleib in der 2. Bundesliga.
Die VfL-Schwimmerinnen feierten ausgelassen den Verbleib in der 2. Bundesliga.
Die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck haben das beinahe Unmögliche möglich gemacht: In der Relegationsrunde feierte das Team in Bochum den Verbleib in der Zweiten Bundesliga.

Und wie die Rot-Weißen feierten! Noch lange nach dem letzten Wettkampf war das Bochumer Südbad fest in Gladbecker Hand. „VfL, VfL, VfL“, sangen die Aktiven, ihre Eltern, Trainer und Betreuer immer wieder.

Sandra Steiger, die als Trainerin zusammen mit Waldemar Götze für die Mannschaft verantwortlich ist, war nach dem äußerst spannenden Wettkampf sichtlich stolz auf ihre Schützlinge: „Wenn man bedenkt, dass die Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 14,5 Jahren angetreten ist, war der Klassenerhalt schon beinahe ein abenteuerliches Unterfangen.“

Offener Schlagabtausch

Rebecca Armborst, Lena Giebe, Lisa Grasedieck, Lena Heinrichs, Michelle und Yvonne Klomfaß, Nour-Lucie Lehmbrock sowie Jessica und Nina Steiger kämpften jedoch mit Herz und Hingabe um den Verbleib in der Zweiten Liga. Mit Erfolg: 38252 Punkte standen am Ende für den VfL Gladbeck zu Buche. 38252 Punkte bedeuteten Rang eins in der Relegation, auf den Plätzen folgten knapp geschlagen die SG Mülheim (38119), die SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen (38001), der 1. FC Quadrat Ichendorf (37412) und die SG Siegen (31179).

Zwischenzeitlich sah es nicht danach aus, als ob die junge VfL-Mannschaft ihr ambitioniertes Ziel würde erreichen können. Zunächst gab es einen offenen Schlagabtausch, die Führung wechselte eigentlich ständig. Nach Wettkampf 47 (50 m Schmetterling) aber lag die SG Mülheim bereits mit 403 Punkten Vorsprung vor den Gladbeckerinnen in Führung.

Sandra Steiger und Waldemar Götze trommelten die Ihren zusammen und schworen sie nochmals ein. „Ihr müsst euch noch mehr ins Zeug legen“, so die Trainer. Götze sprach später von einem „Nerven aufreibenden Tag“. Der Coach: „Ein kleiner Fehler, zum Beispiel in Form eines Fehlstarts, oder ein kleiner Leistungseinbruch hätte bereits genügt , um durchgereicht zu werden.“ Doch nach den 50 m Schmetterling erlaubten sich die VfL-er keine Fehler mehr.

Nach dem letzten Wettkampf mussten sich alle Aktiven erst einmal in Geduld üben. Denn das offiziell genehmigte Endergebnis ließ relativ lange auf sich warten. Als es bekannt gegeben wurde, kannte der Jubel im Lager des VfL keine Grenzen mehr. Trainerin Sandra Steiger warfen die Schwimmerin zum Dank ins Wasser, Waldemar Götze war rechtzeitig in seiner Kabine verschwunden. Ausgelassen feierten die Gladbeckerinnen den Klassenerhalt.

Die Trainer luden ihre Schützlinge am Ende des ebenso ereignisreichen wie erfolgreichen Tages zum Pizzaessen ein. „Super“, sagte Jessica Steiger, die sicherlich auch stellvertretend für ihre Teamkolleginnen sprach: „Es war klasse und hat Spaß gemacht.“

 
 

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