Wallat verpasst Sprung in den Olympiakreis

Gelsenkirchen..  Im Mai wurde in vielen Bereichen die Weichen gestellt. Mit zwei Booten wird der Ruderverein Gelsenkirchen an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Juni in Köln teilnehmen.

Das ist das Ergebnis der Juniorenregatten in Bremen und Köln, auf denen RVG-Trainer Jochen Wittor noch einige Dinge ausprobiert hat. Zum Beispiel, in welchem Disziplinbereich sich Lukas Booke, Adrian Hütten, Timo Schlemmer, Benedikt Schlüter und Steuermann Lukas Lux erfolgsversprechender verkaufen können. „Das Skullen liegt ihnen doch besser“, sagte Wittor schon nach dem Auftritt in Bremen, wo die Crew nicht weit von der Spitze entfernt drittschnellstes Boot wurde. In Köln folgte ein Sieg am Samstag, Sonntag musste Wittor das Boot aus gesundheitlichen Gründen abmelden. „Wir wollen uns nun gezielt auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vorbereiten und werden mit diesem Boot die Juniorenregatta in Hamburg Anfang Juni auslassen.“

Auch Nüssen fährt nach Köln

Mit zu den Titelkämpfen wird auch Alexander Nüssen fahren. In Köln soll er sich auf den leichten A-Junioren-Einer konzentrieren, in Bremen wechselte er noch in die offene Klasse und fuhr hier einen Sieg mit Lars Peters im Junioren-A-Doppelzweier heraus.

Die U15-Gruppe bereitet sich auf den Landeswettbewerb in Bochum-Witten vor. Hier hat Jochen Wittor die Qual der Wahl. Sowohl Vierer als auch Zweier laufen blendend, so dass er sich erst nach der nächsten Regatta in Kettwig entscheiden möchte. Marlene Waltemade, Magdalena Czaja, Julian Drossel, Brian Glout und Steuerfrau Lena Badorrek setzten sich in Bremen durch und knüpften daran in Waltrop an. Beste hier: Marlene Waltemade, die im Einer (Kurzstrecke und Slalom) sowie Doppelzweier mit Magdalena Czaja auf Kurz- und Langstrecke gewann. Julian Drossel und Brian Glout fuhren zwei zweite Plätze ein.

Der Duisburger Stefan Wallat, der unter Jochen Wittor beim RV Gelsenkirchen trainiert, hat den Sprung in den vorzeitigen Olympiakreis verpasst. Sein Vierer wurde bei der Internationalen Regatta in Essen am Samstag nur Fünfter und war damit erst einmal raus. Im nächsten Jahr will Wallat nun einen neuen Anlauf nehmen, doch in diesem Jahr warten noch zwei große Herausforderungen auf ihn: Mit dem Sieg am Sonntag wurde der Leichtgewichts-Vierer „ohne“ für die Universiade in Korea vorgesehen und bildet zugleich den Stamm für den Leichtgewichts-Achter bei der A-Weltmeisterschaft in Frankreich.

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