Valencia für Schalke bislang ein gutes Pflaster

Manfred Hendriock
Szene aus dem UEFA-Cup-Viertelfinal-Hinspiel vom  FC Schalke 04 - FC Valencia  im Jahr.1997 mit EurofighterYouri Mulder (links)                                                                                                 Foto: Martin Möller
Szene aus dem UEFA-Cup-Viertelfinal-Hinspiel vom FC Schalke 04 - FC Valencia im Jahr.1997 mit EurofighterYouri Mulder (links) Foto: Martin Möller
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Zweimal hat Schalke schon in Valencia gespielt – zweimal war es ein gutes Pflaster. 1997 feierten die legendären Eurofighter auf dem Weg zum sensationellen Uefa-Cup-Sieg eine magische Nacht im Estadio Mestella. Und 2007 reichte Schalke in der Gruppenphase der Champions League in Valencia ein 0:0.

Valencia. Zweimal hat Schalke schon in Valencia gespielt – zweimal war es ein gutes Pflaster. 1997 feierten die legendären Eurofighter auf dem Weg zum sensationellen Uefa-Cup-Sieg eine magische Nacht im Estadio Mestalla. Und 2007 reichte Schalke in der Gruppenphase der Champions League in Valencia ein 0:0.

18. März 1997: Es war der 29. Geburtstag von Verteidiger Mike Büskens. Es war das traditionelle Volksfest Las Fallas in Valencia. Und es war für Schalke ein Triumph. Nachdem zuvor im Uefa-Cup Roda Kerkrade, Trabzonspor und der FC Brügge ausgeschaltet worden waren, kam das Weiterkommen beim damals hoch favorisierten FC Valencia einer Sensation gleich. Nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel holte das Team von Huub Stevens im Estadio Mestalla mit einer Meisterleistung ein 1:1. Schalkes Torschütze Youri Mulder sprach hinterher vom besten Spiel seiner Karriere, staunte aber noch mehr über den schier unverwüstlichen Jiri Nemec: „Der war unglaublich. Ich bin noch nie so viel gelaufen, aber Jiri hat mich ständig überholt.“ Nur Huub Stevens wollte Nemec nicht hervorheben und wurde deswegen sogar grantig – so war er, der Huub . . . Den 5000 mitgereisten Schalker Fans war es egal. Sie erfanden in dieser Nacht einen Schlachtruf: „Hasta la vista, Schalke finalista.“ Als ob sie schon gewusst hätten, dass Schalke später im Mai in Mailand sogar den Pott holte. . .

28. November 2007: Der zweite Auftritt zehn Jahre darauf war nicht so spektakulär – aber trotzdem wegweisend. Schalke holte am vorletzten Spieltag der Gruppenphase der Champions League ein 0:0 beim FC Valencia, der damals tief in der Krise steckte und gegen Schalke fast eine Stunde in Unterzahl spielen musste (Albelda sah in der 32. Minute nach einem Foul an Rafinha die Rote Karte). S04-Trainer Mirko Slomka musste sich anschließend heftige Kritik wegen einer (zu) vorsichtigen Spielweise gefallen lassen, doch der Erfolg gab ihm am Ende recht. Denn Schalke qualifizierte sich durch einen Sieg gegen Rosenborg Trondheim fürs Achtelfinale der Champions League.