Schalkes U19 ist Herbstmeister

Ückendorf.  Die U19 des FC Schalke 04 ist Herbstmeister der A-Junioren-Fußball-Bundesliga. Dank eines 2:0-Sieges gegen den Wuppertaler SV und eines Dortmunder 0:0 gegen den MSV Duisburg eroberten die Königsblauen die Tabellenführung.

Vollends zufrieden war Schalke-Trainer Norbert Elgert aber trotzdem nicht. Denn die drei Punkte gegen den Tabellenzwölften aus Wuppertal waren zwar hochverdient, in der zweiten Hälfte ließ Schalke aber einiges zu wünschen übrig. „In der zweiten Halbzeit kam insgesamt viel zu wenig von uns“, kritisierte Norbert Elgert. Dafür sah er im ersten Durchgang eine umso bessere Leistung seiner Mannschaft.

Schalke startete mit Vollgas in die Partie. Wuppertal zog sich erwartungsgemäß zurück und versuchte, die Räume eng zu machen. Die Königsblauen nahmen das natürlich an, diktierten das Spiel und gingen früh in Führung. Nach einer Viertelstunde nahm Haji Wright einen langen Pass im Strafraum an und hatte freie Bahn, wurde aber von Wuppertals Malick Mourtala unfair gestoppt - es gab Elfmeter.

Kapitän Jannis Kübler übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:0 (17.).

Natürlich wurde Wuppertal auch nach dem Treffer nicht offensiver, die Gäste wollten nicht ins offene Messer laufen. Trotzdem erspielten sich die Königsblauen einige Torchancen, doch Benjamin Goller (18./27.), Haji Wright (25.) und Weston McKennie (34.) brachten den Ball nicht im Tor unter. Zudem scheiterte Luke Hemmerich mit einem tollen Schuss aus der zweiten Reihe am Wuppertaler Keeper (42.). „In der ersten Halbzeit haben wir sehr guten Fußball gespielt, uns viele Chancen erarbeitet - und genau da war auch das Manko. Das war ein Spiel, in dem du mit drei, vier Toren Unterschied in die Pause gehen musst“, sagte Norbert Elgert.

Dem war zwar nicht so, aber sein Team holte das direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs nach. Lennart Czyborra köpfte nach einer Ecke ein (53.).

Schwache zweite Halbzeit

Allerdings konnte Schalke nicht an die Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen. Die Knappen erspielten sich keine nennenswerte Torchance mehr. „Das war zu wenig. Viel zu viel Quergeschiebe, keine Läufe in die Tiefe“, urteilte Norbert Elgert. In Gefahr geriet der Sieg aber nicht mehr, weil Schalke hinten weiterhin nichts zuließ.

Somit war Schalke auch dank des Dortmunder Remis Herbstmeister. Damit das Elgert-Team an der Spitze bleibt, darf sich die Leistung aus der zweiten Hälfte gegen Wuppertal nicht wiederholen.

 
 

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