Schalker Kader mit neuen Gesichtern

Kann sich im Zweikampf durchsetzen und will sich bei den Schalker Profis empfehlen: Stürmer Bernhard Tekpetey (18) aus Ghana.
Kann sich im Zweikampf durchsetzen und will sich bei den Schalker Profis empfehlen: Stürmer Bernhard Tekpetey (18) aus Ghana.
Foto: Funke Foto Services
Da noch einige Stars zum Trainingsauftakt des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 fehlen, hat Trainer Markus Weinzierl den Kader aufgefüllt: Wer die neuen Gesichter sind, lesen Sie hier.

Gelsenkirchen..  Eric Maxim Choupo-Moting ist zurück! Der Kameruner grüßte am Donnerstagmittag aber noch in zivil, als er auf dem Schalker Trainingsgelände eintraf. Nicht nur auf ihn musste Trainer Markus Weinzierl in dieser Woche verzichten, außerdem fehlten alle weiteren A-Nationalspieler sowie Fabian Reese (deutsche U19-Nationalmannschaft), Fabian Giefer (angeschlagen), Johannes Geis (Erkältung) und Atsuto Uchida (Aufbautraining).

Um trotzdem vernünftig trainieren zu können, hat Weinzierl den Kader aufgefüllt. Und einige Akteure dürften nur Eingeweihten geläufig sein. Rückkehrer Donis Avdijaj ist durchaus bekannt, Thilo Kehrer ebenfalls. Gleiches gilt für das 19 Jahre alte Torwarttalent Alexander Nübel. Sein neuer Profi-Kollege Joshua Bitter (19) hingegen ist ein noch eher unbekanntes Gesicht.

Ein anderer Jungprofi heißt Bernard Tekpetey. Der 18 Jahre alte Außenstürmer wurde von Gerald Asamoah empfohlen. In der vergangenen Saison avancierte der Ghanaer Tekpetey in der Regionalliga-Mannschaft bereits zum Publikumsliebling. „Ich traue ihm den Sprung zu den Profis zu“, sagte U23-Trainer Jürgen Luginger im Frühjahr über den spielintelligenten Stürmer.

Dragon räumt ab

Aus der Reserve nach oben gerückt sind für den Trainingsbetrieb auch Patryk Dragon und Kai Wagner. Linksverteidiger Wagner (19) ist erst in diesem Sommer vom SSV Ulm nach Gelsenkirchen gewechselt. Dragon hingegen fällt nicht nur mit seinen 1,88 Metern auf, der Defensiv-Allrounder (20) räumte auch im Profitraining gegen Huntelaar und Co. kompromisslos ab. Ein feineres Füßchen besitzt Alper Ademoglu (18). Als „Ausnahmespieler“ bezeichnet ihn Oliver Ruhnert, Leiter der Knappenschmiede. Ademoglu kann den klassischen Spielmacher geben – am Donnerstag war er aber zumeist auf der linken, offensiven Außenbahn zu finden.

Wer sich aus diesem Quintett Hoffnungen darauf machen darf, auch weiterhin bei den Profis mitzutrainieren, wird sich in drei bis vier Wochen zeigen. Dann hat Weinzierl wieder alle Stammkräfte an Bord, auch Leroy Sané und Benedikt Höwedes.

 

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