Ruderer von Berger Feld erstmals in Berlin dabei

Lukas Booke ist einer der Gelsenkirchener Ruderer in Berlin.
Lukas Booke ist einer der Gelsenkirchener Ruderer in Berlin.
Foto: Foto: Martin Möller / Funke Fot
Diesmal sind nicht nur die Fußballer der Gesamtschule beim Bundesfinale in der Hauptstadt. Mike Dierig fährt als Trainer mit.

Gelsenkirchen..  Im letzten Jahr fehlten noch wenige Zentimeter, diesmal hat es geklappt. Der Ruder-Vierer der Gesamtschule Berger Feld hat sich für das Bundesfinale der Schulen, Jugend trainiert für Olympia, qualifiziert. Am Mittwoch steigt das Finale in Berlin.

„Wir wussten, dass es eng wird. Aber wir wussten auch, dass wir es schaffen können“, so Sportlehrer Jochen Wittor, der die Bedeutung dieser Qualifikation unterstreicht: „Noch nie hat es eine andere Sportart unserer Schule als Fußball geschafft, sich für diesen Wettbewerb zu qualifizieren. Ich bin stolz auf das Team.“

Beim Bundesfinale in Berlin, wo sich 4000 sportliche Talente aus 468 Schulmannschaften diverser Sportarten zu Jugend trainiert für Olympia treffen, übt sich Wittor in Zurückhaltung. „Wir sind froh, dass wir hier mitmachen dürfen gegen viele Mannschaften, die mit Top-Athleten bestückt sind. Da fällt es schwer, sich im Vorfeld einzuordnen.“ 530 Rudersportler treten auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau an. Ihre Schule vertreten Timo Schlemmer, Lukas Booke, Lucas Rähse, Julian Drossel und Steuerfrau Marlen Waltemade im Gig-Vierer der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1999 bis 2001).

Auch Fußballer in Berlin dabei

Auch die 15-köpfige Fußballschulmannschaft der Gesamtschule Berger Feld ist erneut beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia dabei. Nach dem zum zweiten Mal in Folge gewonnenen Landesfinale darf die Mannschaft der Trainer Kevin Kisyna und Tim Schilf in Berlin erneut Nordrhein-Westfalen vertreten.

Seine Mannschaft persönlich unterstützen wird Kevin Kisyna diesmal nicht können, er ist aufgrund seiner eigenen Trainer-Lizenz-Prüfung verhindert. Für ihn springt Mike Dierig ein, der ebenfalls die Trainerlizenz besitzt: „Eigentlich wollte ich als Fußballkoordinator die Basisarbeit jüngeren Trainern überlassen, doch wenn Not am Mann ist, bin ich natürlich für die Jungs da.“

Dierigs Erfahrung könnte in diesem Jahr vielleicht zum entscheidenden Faktor werden. Denn die zugelosten Vorrundengegner, mit denen es die Gesamtschule Berger Feld zu tun bekommt, sind allesamt schwere Brocken - und selbstverständlich ebenfalls Eliteschulen des Fußballs: Das Gymnasium Links der Weser Bremen, die CJD Christophorusschule Rostock und das Sportgymnasium Dresden. Alle drei Schulen kooperieren natürlich mit den ortsansässigen Fußballvereinen Werder Bremen, Hansa Rostock und Dynamo Dresden.

Und so schätzt das Trainerteam die Chancen, die Vorjahresplatzierung - Platz 9 von 16 - zu verbessern, realistisch ein: „Im letzten Jahr scheiterte das Weiterkommen an einem fehlenden Tor, obwohl wir in der Vorrunde gegen die beiden Mannschaften spielen mussten, die später auch im Finale standen. Dieses Jahr wird es in der Vorrunde sicher nicht einfacher.“ Zwar sind in diesem Jahr mehr Spieler vom Kooperationspartner Schalke 04 dabei, allerdings gehören sie allesamt dem jüngeren Jahrgang an. Aus dem vergangenen Jahr sind nur noch drei Spieler mit dabei.

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