Michael Zurhausen freut sich auf Didis Sohn

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Horst.. Die Citynacht von Beckhausen ist inzwischen ein Klassiker, hat schon 17 Auflagen erlebt. Die Nacht der Revanche in Horst – nur wenige Tage nach der Tour de France – soll ein eben solcher werden. Und deshalb hat Cheforganisator Michael Zurhausen vom Rad-Club Olympia Buer zusammen mit der Werbegemeinschaft Horst für Samstag (31. Juli) ein Fahrer-Feld zusammengestellt, das Radsport auf allerhöchstem Niveau verspricht.

„Die Fahrer“, sagt Michael Zurhausen, „kommen gerne.“ Es ist nur logisch, dass diese Fahrer auch nur fürs Fahren ein paar Euro bekommen. „Das sind Elite-Fahrer“, sagt er. „Wenn man eine gewisse Qualität haben will, darf man keine Amateure fahren lassen.“ Und Michael Zurhausen hofft, dass die 50 Fahrer, die jetzt auf der Liste stehen, auch kommen werden und sich nicht am Mittwoch oder am Freitag bei den Kriterien in Neuss und Rhede verletzen.

Dabei sein werden Alexander Aeschbach, der Schweizer Meister im Einzelzeitfahren ist und die Nacht von Lembeck gewonnen hat. „Er befindet sich“, sagt Michael Zurhausen, „in sagenhafter Form.“ Dabei sein wird auch Giuseppe Atzeni, der Schweizer, der schon zweimal Europameister war und als Top-Favorit um 17.30 Uhr ins Derny-Rennen gehen wird. Und dabei sein wird auch der 38-jährige Danny Stam aus den Niederlanden. „Er hat schon 15 Sechs-Tage-Siege und ist einer der weltbesten Sechs-Tage-Fahrer“, sagt der Cheforganistor.

Ganz besonders aber freut sich Michael Zurhausen über einen Mann, der „auf dem Fahrrad sitzt wie sein Vater“, sagt er. Jener Vater heißt Didi, der Sohn heißt Björn Thurau und ist am vergangenen Freitag 22 Jahre alt geworden. Er hat vor wenigen Tagen die Niederrhein-Tour gewonnen, „ist ein Riesen-Talent und wird mit einer tollen Form nach Horst kommen“, sagt Michael Zurhausen, der auch Sebastian Flaskamp und Philipp Mamos zu den Favoriten des Hauptrennens um den Großen Preis der Horster Werbegemeinschaft zählt, das um 18.35 Uhr auf der Essener Straße gestartet wird. Zu absolvieren sind 68 Kilometer über 60 Runden.

Apropos Essener Straße: Von dieser verspricht sich Michael Zurhausen auch einiges am Samstagabend. „Es ist die längste Zielgerade, ungefähr 400 Meter“, sagt er. „Da werden wir ganz, ganz heiße Sprints erleben.“ Um vielleicht 2011 mehr als 50 Fahrer zuzulassen, wolle er erst einmal abwarten, „wie die Fahrer mit den schmaleren Straßen zurechtkommen“.

 

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