Lukas Booke zweimal auf dem sechsten Platz

Hamburg..  Die Ausbeute kann sich sehen lassen. Mit Platz fünf und zwei sechsten Rängen kehrten die Ruderer des RV Gelsenkirchen von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus Hamburg nach Hause zurück.

Trainer Jochen Wittor war zufrieden. „Das kann sich sehen lassen. Mit Glück wäre auch mehr möglich gewesen“, so der Coach. Aber es gab auch Hindernisse im Vorfeld. So konnte Luca Feltz lange nicht trainieren, bestritt im Leichtgewichts-Junior-B-Doppelvierer nach fünf Wochen das erste Rennen. „Im Vorlauf lief es noch nicht so gut, aber dann umso besser im Hoffnungslauf.“

Der Sieg brachte Schub fürs Halbfinale, das sehr eng war. Platz drei reichte für den Finaleinzug, „und wir waren immer auf Tuchfühlung zu den anderen.“ Im Finale versuchten Luca Feltz und Co. alles, um nach vorne zu rutschen. Am Ende sprang der fünfte Rang heraus.

Adrian Hütten im Einer-Halbfinale

In der offenen Klasse bei den B-Junioren beendete Lukas Booke die Titelkämpfe zweimal mit dem sechsten Platz. Mit dem Achter erreichte er das Finale, konnte dort den Medaillenbooten nicht folgen. Im Vierer war das Feld größer. Nach einem guten Vorlauf qualifizierte er sich fürs Halbfinale, konnte dort aber nicht die erwartete Leistungsstärke abrufen. Im B-Finale lief es dann umso besser, „da haben wir zu alter Stärke zurückgefunden“, resümierte Wittor. Booke führte das Team zum Sieg und da ein Boot im Finale abgemeldet hatte, wurde er mit seiner Mannschaft letztlich auf Platz sechs geführt.

Im A-Junioren-Leichtgewichts-Einer fuhr Adrian Hütten direkt ins Halbfinale. Das Problem war die hohe Anzahl an Meldungen, hier wurden drei Semi-Finals ausgefahren und nur zwei pro Lauf erreichten das Finale. „Am Start hat ihn eine Windböe aus der Bahn geworfen, vielleicht wäre sonst mehr möglich gewesen.“

 
 

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