Fünf Boote am Start

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften. Ruderverein Gelsenkirchen startet auf dem Essener Baldeneysee

Gelsenkirchen.. Als Jochen Wittor vor der Saison als Trainer zum Ruderverein Gelsenkirchen stieß, da waren die Ziele noch bescheiden. Erst einmal in Ruhe aufbauen, hieß die Devise. Das zählt auch weiterhin. Doch den Zwischenstand darf der Vorstand um Peter Peters erst einmal genießen.

Fünf Boote werden vom heutigen Donnerstag bis Sonntag an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften auf dem Essener Baldeneysee teilnehmen. „Ganz stark“, findet Jochen Wittor, zumal der Verein sich in diesem Jahr wieder gut in der deutschen Regattaszene präsentiert hat und es gleich bis zu den nationalen Meisterschaften geschafft hat. Teilnehmen und Erfahrung sammeln soll aber zunächst im Vordergrund stehen, obschon der RVG auf Anhieb eine Finalistin hat: A-Juniorin Linda Battling steht aufgrund der geringen Meldungen im Doppelvierer schon im Finale.

„Wir haben nichts zu verlieren und alles, was mehr als Platz sechs herausspringt, wäre ein Riesenerfolg“, so Wittor, der das Boot noch einmal umbauen musste. Die Partnerinnen aus Dortmund sind ausgestiegen, jetzt hat sich neben dem RV Waltrop noch der RC Witten in dieses Projekt eingebracht. „Es lief auf Anhieb gut, auf den Strecken sogar besser“, hat der Coach ein gutes Gefühl.

Benjamin Mozian, der aktuell stärkste B-Junior im Ruderverein Gelsenkirchen, startet im Einer. 24 Boote sind gemeldet, so dass das Ziel zunächst einmal Halbfinale heißt (die besten 12). Das dürfte für Sebastian Werk und Frederik Battling im Doppelzweier bei 22 gemeldeten Booten schon schwer genug werden. Allerdings gehören beide noch dem jüngeren Jahrgang an und sollen viel an Erfahrung mitnehmen auf dem Weg in die Saison 2013. Das gilt auch für Maja Brouka, die im A-Juniorinnen-Leichtgewichts-Doppelzweier startet.

 
 

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