Darum mussten Konoplyanka und Naldo raus

Sinsheim.  Dass Yevhen Konoplyanka gegen Hoffenheim nicht im Kader war, hatte rein sportliche Gründe. Der Flügelflitzer aus der Ukraine, den Schalke kurz vor Transferschluss vom FC Sevilla ausgeliehen hat, war nicht verletzt oder angeschlagen. Trainer Markus Weinzierl gab einfach anderen Spielern den Vorzug. Konoplyanka hatte nach seinem guten Debüt beim Spiel gegen die Bayern in den folgenden drei Spielen als Einwechselspieler nicht überzeugt – nun war er ganz raus. Vor ihm fanden in dieser Saison auch schon Johannes Geis, Junior Caicara und der momentan verletzte Dennis Aogo aus sportlichen Gründen keinen Platz im Kader.

Naldo dagegen saß wenigstens auf der Bank – er verlor nach diversen Patzern in den Spielen davor aber seinen Platz in der Start-Elf. Manager Christian Heidel verteidigte den Brasilianer, den er als einzigen Spieler schon vor Markus Weinzierls Amtsantritt verpflichtet hatte: „Naldo hat überragende Qualitäten und tut der Mannschaft gut. Natürlich gab es die eine oder andere Situation, in der er nicht glücklich aussah.“ Aber dass Naldo nicht allein sinnbildlich steht für die Schalker Krise, zeigte das Spiel in Hoffenheim – die Niederlage gab es ohne ihn.