Choupo-Moting zwischen Himmel und Hölle

Gelsenkirchen.  32 Spielminuten lagen für Eric Maxim Choupo-Moting wahrscheinlich irgendwo zwischen Himmel und Hölle. In der 28. Minute nahm sich Schalkes Stürmer beim Stand von 1:1 den Ball und legte ihn auf den Elfmeterpunkt. Nach einem Foul von Darmstadts Kapitän Aytac Sulu an Leon Goretzka hatte Schiedsrichter Frank Willenborg auf Foulelfmeter entschieden. Choupo-Moting zielte in die Tormitte, Torwart Michael Esser konnte den Ball mit dem Fußspitze abwehren. „Ich hätte ein bisschen lockerer schießen müssen. Ich habe zu simpel geschossen“, sagte er.

Zunächst sah es so aus, als würde Nabil Bentaleb dem Elfmeter schießen. Nach einem kurzen Besprechung, zu der auch Sead Kolasinac eilte, überließ Bentaleb Choupo-Moting aber den Ball. „Es war normal, dass ich den Ball nehme. Wenn jemand sagt, dass er sich zu 1000 Prozent sicher ist, dann sage ich natürlich nicht nein. Ich bin in der Rangfolge der Schützen nominiert, Nabil war es nicht“, erklärte der Stürmer.

In der zweiten Halbzeit wurde Eric Maxim Choupo-Moting dann zum Schalker Matchwinner. Nach richtig guter Vorarbeit von Max Meyer warf sich der Kameruner nach einer Stunde in Meyers Flanke und erzielte im Fallen das 2:1. „Das Tor hat Choupo in Gerd Müller-Manier erzielt“ lobte Manager Christian Heidel. Der Torschütze selbst sagte dazu: „Das 2:1 war schwieriger als der Elfmeter. Ich freue mich, dass wir uns belohnt und das Spiel noch gedreht haben. Es war ein kurioser Spielverlauf mit einem Happy End für uns.“

Schon am Treffer zum 1:1, den Sead Kolasinac in der 26. Minute per Kopf erzielte, hatte „Choupo“ großen Anteil. Seine Flanke von der linken Seite war perfekt. Nach dem Spiel erklärte der Kameruner, warum das Tor kein Zufall war. „Wir haben es mehr und mehr kommuniziert. Zum Glück hat Seo den Laufweg nach vorne mitgemacht. Wir spielen viel Fußballtennis und gehören zur Elite beim Kopfball.“

 
 

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