Berger-Feld-Fußballer triumphieren in Berlin

Das Meisterteam der Gesamtschule Berger Feld vor dem Berliner Hauptbahnhof.
Das Meisterteam der Gesamtschule Berger Feld vor dem Berliner Hauptbahnhof.
Foto: Fremdbild
Im Finale setzt sich das Team in der Wettkampfklasse II mit 9:8 nach Elfmeterschießen gegen das Gymnasium Links der Weser durch. Das Team aus Bremen hatte in der regulären Spielzeit schon mit 3:1 geführt.

Berlin..  Der Triumph ist perfekt. Im Endspiel des Bundesfinales Jugend trainiert für Olympia setzten sich die Fußballer der Gesamtschule Berger Feld in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1996/97) mit 9:8 (3:3, 3:3, 2:3) nach Elfmeterschießen gegen das Gymnasium Links der Weser durch. Die Belohnung: nicht nur der inoffizielle Titel des Deutschen Meisters, sondern auch eine Frankreich-Reise. „DFB-Vizepräsident Hans-Dieter Drewitz hat uns gratuliert und gesagt, dass wir Deutschland bei der Schulfußball-Weltmeisterschaft in Bordeaux vertreten dürfen“, sagte Arthur Preuß, der Fußball-Koordinator der Gesamtschule Berger Feld.

Spannender hätte das Finale der beiden Teams, in denen vor allem U-17-Spieler des FC Schalke 04 und des SV Werder Bremen standen, nicht sein können. „Wir hatten schon in der regulären Spielzeit und auch in der Verlängerung richtig dicke Dinger. Aber der Ball wollte nicht rein“, sagte Arthur Preuß. Dreimal hatte es aber doch geklappt. Paul Stieber mit einem satten 18-Meter-Schuss zum 1:1 (10.), Hendrik Lohmar per Elfmeter nach Foul an Mohamad Darwish (40.) zum 2:3 und Maurice Neubauer nach der Pause (41.) zum 3:3 hatten getroffen.

Torwart Abi Madenci trifft zum 9:8

Nach der Verlängerung ging es prickelnd weiter. Die jeweils ersten vier Schützen trafen: für Berger Feld Paul Stie­ber, Patryk Dragon, Girolamo Tomasello und Patrick Nemec, der nach der regulären Spielzeit Tränen in den Augen gehabt hatte, weil er zwei große Torchancen nicht genutzt hatte. Dann parierte Abi Madenci, aber Hendrik Lohmar scheiterte, so dass auch das Elfmeterschießen verlängert werden musste.

Treffer für das Gymnasium Links der Weser zum 8:7, Ausgleich durch Daniel Koseler – 8:8. Der nächste Bremer Schütze traf dann jedoch nur den Pfosten, und die Gesamtschule Berger Feld hatte den Titel vor Augen. Und dann? „Dann haut unser Torwart Abi Madenci das Ding selbst zum 9:8-Sieg rein“, sagte Arthur Preuß, als er schon längst nicht mehr im Sportforum Berlin war, sondern mit Julian Stühmeier im Krankenhaus. Der Innenverteidiger war nach einem Kopfball-Duell kurz bewusstlos gewesen und musste genauer untersucht werden.

 
 

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