„Als Kapitän ist dieser Titel noch schöner“

Gelsenkirchen..  Den WBV-Pokal gewinnt man als Basketballer auch nicht alle Tage. Die meisten Korbjäger des FC Schalke 04, die am Mittwochabend die Schale in Empfang nehmen durften, kamen erstmals in diesen Genuss. Für Jan Letailleur war der Pokalsieg zwar auch etwas ganz Besonderes, aber nichts Neues.

Der 28-Jährige ist der einzige Akteur in der aktuellen Schalker Truppe, der bereits beim Titelgewinn vor vier Jahren dabei war. Damals setzten sich die Schalker nach Hin- und Rückspiel gegen die Citybaskets Recklinghausen durch. „Dass ich den Pokal diesmal als Kapitän überreicht bekam, macht die Sache noch schöner“, sagt der fast zwei Meter große Forward.

In seinem Lebenslauf darf sich Jan Letailleur jetzt sogar als dreimaliger WBV-Pokalsieger bezeichnen. Nein, beim ersten Schalker Triumph im Jahre 1975 wirkte er zwar nicht mit, dafür aber 2010 im Dress des BSV Wulfen. Dort spielte das Schalker Eigengewächs für einige Jahre, bevor er wieder nach Gelsenkirchen zurückkehrte.

„Dass wir in diesem Jahr den Pokal nach Schalke zurückgeholt haben, war eine kleine Entschädigung für den verpassten Aufstieg“, betont Jan Letailleur. Trotz des klaren 93:62-Sieges im Hinspiel hatte er noch letzte Rest-Zweifel am Gewinn der Schale. „Wenn wir mit 31 Punkten Vorsprung bei den Sechtemern gewinnen können, dann können die Sechtemer das bei uns grundsätzlich auch“, meint er.

Und wie geht es mit ihm weiter? Bleibt er auch in der kommenden Saison ein Königsblauer? „Noch läuft ja die jetzige Saison“, sagt er mit einem Augenzwinkern. „Es wird sicherlich bald Gespräche geben. Und es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass ich bleiben werde. Ich bin schließlich ein Schalker Junge.“

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