Ärzte müssen Breel Embolo schon bremsen

Gelsenkirchen.  Breel Embolo geht es anderthalb Monate nach seiner schweren Verletzung schon wesentlich besser. „Ich bin froh, dass es von Tag zu Tag besser geht. Ich will so schnell wie möglich gesund werden und bei Schalke wieder voll angreifen“, sagte der 19-Jährige im Interview mit Radio Basilik, einem Schweizer Sender.

Beim Auswärtsspiel beim FC Augsburg (1:1) wurde der Schalker Stürmer von Abwehrspieler Konstantinos Stafylidis rüde von den Beinen geholt. Die Diagnose: Bruch des Sprunggelenks und des Wadenbeins, außerdem Risse des Syndesmosesbandes und des Innenbandes – mindestens ein halbes Jahr Pause. Seine Reha absolviert der Stürmer nicht auf Schalke, sondern in der Rennbahnklinik von Muttenz, rund zehn Kilometer von Basel entfernt. Embolo berichtet, dass sich drei Physiotherapeuten um ihn kümmern.

Embolo schwärmt von Schalke

Am liebsten würde der Schweizer Nationalspieler sehr viel früher wieder auf dem Rasen stehen, als die Ärzte es voraussagen. „Das prügeln sie mir jeden Tag in den Kopf, dass ich nicht zu schnell anfangen darf. Aber die Genesung läuft super“, sagt er. „Ich muss das Positive sehen. Ich kann mit meiner Familie zusammen sein und Kollegen treffen, die ich doch etwas vermisst habe.“

Von Schalke schwärmt Embolo in den höchsten Tönen: „Alle haben mich nach der Verletzung unterstützt. Ich wurde schon vorher sehr gut aufgenommen.“ Zurückerwartet wird er erst, „wenn er seine Krücken weggelegt hat“, sagt Schalkes Direktor Sport Axel Schuster. Vor Weihnachten soll der Reha-Plan für das nächste Jahre feststehen.

 
 

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