Winterchampionat ein voller Erfolg für den RSV

Nach dem guten Erfolg des Winterchampionats 2015 beim Reitsportverein am Stadtwaldplatz durfte sich der Traditionsverein im Essener Süden nun für seine Veranstaltung am vergangenen Adventwochenende das Prädikat „mustergültig“ anheften. So sahen es zumindest die Teilnehmer, die Offiziellen und die zahlreichen Zuschauer und brachten dies gegenüber dem RSV-Turnierteam zum Ausdruck. „Reiten in einem solchen Ambiente macht einfach Spaß“, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt und offensichtlich sprach er vielen aus dem Herzen.

Großer Aufwand für die Helfer

An diesem Adventwochenende stimmte einfach alles: Schon Wochen vor dem Turniertermin hatte der Verein dafür gesorgt, dass für den sportlichen Teil alles optimal gestaltet war. Mit einem enormen finanziellen und ideellen Aufwand wurden beispielsweise alle Hallen mit einem neuen Reitboden ausgestattet. Das komplette Hindernismaterial für die Springprüfungen hinterließ einen guten Eindruck und die eingesetzte Audio- und Videotechnik stand keinem internationalen Turnier nach. Mit „Liebe zum Detail“ war der Zuschauerraum ausgestattet, der an allen drei Turniertagen gut gefüllt war.

„Wir sind rundum zufrieden und stolz, eine solch sehenswerte Leistung abgeliefert zu haben“, resümierte RSV-Vorsitzender Volker Wiebels am Sonntagabend, der deutlich machte, dass nur das Zusammenspiel von motivierten Helfern und einem homogenen Sponsorenpool dies ermöglichte.

Und auch sportlich stimmte alles für den RSV: „Heimtrainer“ Dirk Jerke konnte sich in den Jungpferdeprüfungen und in denen der höchsten Kategorie des Turniers acht Mal platzieren, wobei es bei den jungen Pferden mit Looping Lui (Springpferde A*), mit Luzie (Springpferde A**) sowie Firefly (Springpferde L) jeweils für einen Sieg in der jeweiligen Klasse reichte.

In der zweithöchsten nationalen Klasse M gab es bei den Nachwuchspferden einen sehenswerten Sieg mit dem Ausnahmepferd Didactic. Im Top-Springen der Klasse M am Samstagabend musste sich Dirk Jerke seiner Schülerin Dorothee Ahmann auf ihrem Kracher „Chisco“ geschlagen geben. Ihm blieb aber immerhin auf Looping Lui der dritte Platz bei insgesamt 70 genannten Pferden.

 
 

EURE FAVORITEN