VV Humann stellt sich den Titanen

Christian Schwarz
Von links: Jens Bräkling,  Johannes Karbach und  Fabian Greve vom VV Humann. Foto: Michael Gohl / WAZ FotoPool
Von links: Jens Bräkling, Johannes Karbach und Fabian Greve vom VV Humann. Foto: Michael Gohl / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool

Nach sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien befinden sich die Volleyballer des VV Humann mitten im Abstiegskampf. Und die Aussichten, dass sie an diesem Wochenende die Wende zum Positiven schaffen, sind nicht sonderlich rosig. Denn am Samstag (19.30 Uhr) treten die Essener beim Tabellenführer und Titelkandidaten Wuppertal Titans an.

Über die Rollenverteilung muss man nicht diskutieren. Auf der einen Seite befinden sich die Essener, die sich mit einer lokalen Mannschaft wacker in der zweiten Liga schlagen. Auf der anderen Seite stehen die Wuppertaler, die als langjähriger Erstligist die direkte Rückkehr in das Oberhaus anstreben. „Wuppertal ist im Grunde genommen der einzige ernst zu nehmende Kandidat für den Sprung in die erste Liga. Von den finanziellen Möglichkeiten und den Rahmenbedingungen her sind die Titans allen anderen Teams um Längen voraus“, meint Humann-Trainer Ingo Neupert.

Schon der Blick auf den Kader der Gastgeber zeigt, dass die Wuppertaler wieder nach oben möchten. In dem Polen Michal Kotas, dem Finnen Tomi Rumpunen, den Dänen Daniel Thomsen und Peter Lyck Hansen sowie den beiden Kanadiern Anthony Zylstra und Bryce Hickerson verfügen die Gastgeber über sechs Importspieler. Und an der Seitenlinie führt mit Trainer Georg Grozer eine nationale Volleyball-Ikone Regie.

„Obwohl wir zuletzt wichtige Vergleiche mit direkten Konkurrenten verloren haben, können wir gegen Wuppertal frei aufspielen, denn zu verlieren haben wir angesichts der Ausgangslage nichts“, meint Ingo Neupert. Daher gehe es in erster Linie darum, dass seine Mannschaft den Spaß am Spiel wiederfindet und den vermeintlich übermächtigen Widersacher vielleicht ein wenig ärgert.

Doch natürlich würden sich die Humänner umso mehr darüber freuen, wenn sich die Wuppertaler Titanen am Ende weit mehr als nur ein wenig ärgern müssen.