Tusem-Talente bei regionalen Titelkämpfen

Die Westdeutsche Tischtennis-Meisterschaften werden zwar jährlich für Damen/Herren, Senioren, Jugend und Schüler ausgetragen, aber es ist eine ausgesprochene Rarität ,dass davon einmal eine in Essen stattfindet.

Denn am Wochenende finden in der Sporthalle Margarethenhöhe die 51. Titelkämpfen der Schülerinnen und Schüler statt. Dieser Veranstaltung kann man deshalb auch einen besonderen Stellenwert einräumen. Der Tusem hat durch sein eigenes Warm-Up-Turnier, dessen 21.Auflage dieses Jahr noch läuft, und durch die Ausrichtung des Westdeutsche Ranglistequalifikationsturniers 2011, schon große Erfahrungen bei der Organisation großer Turniere. Die Tusem-Verantwortlichen um Markus Thiet haben sich deshalb große Mühe gegeben, den jeweils 48 jungen Talenten zwischen zwölf und fünfzehn Jahren, deren Eltern und Betreuern, einen ansprechenden Rahmen zu bieten. Dazu zählt auch ein 40-seitiges Programmheft mit Grußworten von Oberbürgermeister und Schirmherr Reinhard Paß sowie Tusem-Präsident Ulrich Gaißmayer und eine Internetseite (www.wsm-2013.tusem-tt.de).

Der Tusem ist seit Saisonbeginn und dem Anschluss des TuS Holsterhausen nicht nur in der Damen-Bundesliga vertreten, sondern mit 22 Mannschaften der zahlenmäßig drittstärkste Verein im gesamten Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV). Im Zusammenhang mit der inzwischen zum Gütezeichen gewordenen, überaus erfolgreichen Jugendarbeit begreift man diese positive Entwicklung auch als Verpflichtung, Verantwortung zu übernehmen. Die regionalen Meisterschaften sind zwar kein sportliches Großereignis im üblichen Sinn, beanspruchen deswegen aber nicht weniger Arbeit und Sorgfalt in der Vorbereitung. Für das Gros der besten westdeutschen 48 Schülerinnen und Schüler sind die Titelkämpfe jedoch ein Höhepunkt in ihrer noch jungen sportlichen Laufbahn.

Da alle Vorjahressieger aus Altersgründen nicht mehr starten dürfen, werden sich auf jeden Fall neue Namen in die Siegerliste eintragen. Ein Blick in die langen Siegerlisten zeigt, wie schwer es ist. Doch mit Kurt Bartels (1970), Jörg Schirrmeister (1975) sowie Rainer Blüm (1976 und 1977) sind es immerhin drei Essener Titelträger früherer Jahre.

Mit Felix Kleeberg, Kai Schlowinsky und Phil Katschinski haben sichdrei Tusem-Talente für das „Heimspiel“ qualifiziert. Die drei zählen jedoch nicht zu den Topgesetzten – und um weiter zu kommen, müssen sie in den Gruppenspielen einen der beiden ersten Plätze belegen, um in die k.o.-Runde einzuziehen. Bei dem guten Teilnehmerfeld ist das schon schwer genug, aber vielleicht sorgt die Unterstützung durch viele Tusem-Fans für die eine oder andere Überraschung.

 
 

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