Trainer Karsten Hutwelker verlässt FC Krayund heuert in Jena an

Krays Tainer Karsten Hutwelker wechselt zur nächsten Saison nach Jena.
Krays Tainer Karsten Hutwelker wechselt zur nächsten Saison nach Jena.
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Erst wollte er sich zum Saisonende verabschieden, dann ruderte Karsten Hutwelker zurück und sagte dem FC Kray eine weitere Saison als Trainer zu. Und nun? Ist er doch weg. Hutwelker heuert zur nächsten Saison beim Regionalligisten Carl-Zeiss Jena als Co-Trainer an.

Erst wollte er sich zum Saisonende verabschieden, dann ruderte Karsten Hutwelker zurück und sagte dem FC Kray eine weitere Saison als Trainer zu. Und nun? Ist er doch weg. Hutwelker heuert zur nächsten Saison beim Regionalligisten Carl-Zeiss Jena als Co-Trainer an, sein Chef wird der Belgier Patrick van Kets. Der Rücktritt vom Rücktritt des Rücktritts.

Konkret äußern wollte sich der Coach nicht, einer Presseerklärung des Klubs nicht vorgreifen, die er für den Sonntagabend erwarte. Dies würde bedeuten, dass er gegen die Ratinger Spvg. Germania (So., 15 Uhr, KrayArena) noch Trainer ist. „Davon gehe ich aus, ich habe immer alles für den Klub gegeben, und das will ich auch in den letzten Spielen.“ Und: „Der Verein war immer über alles informiert.“

Unsichere Zeiten

Es sind unsichere Zeiten in Kray. Mit dem Abschied Hutwelkers kommt eine weitere Komponente hinzu. Ein neuer Coach muss her, der Kader steht vor Veränderungen und über die Liga-Zugehörigkeit in der kommenden Saison ist auch nicht endgültig entschieden. Sportlich deutet nach der 0:1-Pleite gegen RWO U23 alles auf ein weiteres Jahr in der Oberliga hin, Spitzenreiter „Hö-Nie“ braucht nur noch einen Punkt. Und so geht es am vorletzten Spieltag gegen Ratingen nur darum, sich ordentlich von den Fans zu verabschieden.

Eigentlich. Denn ein Augenmerk liegt freilich noch auf der Verteidigung von Platz zwei: Der könnte auch noch zum Sprung in die Regionalliga berechtigen, wenn – ja wenn „Hö-Nie“ keine Lizenz erhält und somit nicht aufsteigen darf. Den Verband plagen vor allem Sicherheitsbedenken, Hönnepel hat aber wohl erste Erfolge vorzuweisen: „Es wird einen abgetrennten Gästeblock und weitere Parkflächen geben“, so Vereinsboss Alexander Kehrmann heißt es in Kleve. Baugenehmigungen und Aufträge seien erteilt worden. Nachsicht zeigt der WFLV nach Informationen dieser Zeitung hinsichtlich des Aufbaus einer Jugendabteilung – zwingend erforderlich für die Vierte Liga: Der Verband gibt dem Klub ein Jahr Zeit.

Und der FC Kray? Präsident Günther Oberholz zeigte sich über den Verbandsbescheid erfreut: Mit dem Stadion Uhlenkrug hatte der Klub in Abstimmung mit der Stadt Essen ein „Regionalliga-Stadion“ angeben können, mit einer Sondergenehmigung dürfte sogar in Kray gespielt werden. „Wir könnten uns nach den Erfahrungen der letzten Regionalliga-Saison vor der Spielzeit mit dem Verband zusammensetzen und die Spiele bestimmen, die wir mit einer Sondergenehmigung in der KrayArena austragen könnten, ohne das von Spieltag zu Spieltag entscheiden zu müssen.“

 
 

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