Stefan Hecker hilft ETB-Fußballern im Marketing-Bereich

Das neue ETB-Team hinter der Mannschaft (v.l.): Marcel Pramschüfer (Stadionsprecher), Gerrit Kremer (Vorstand und Geschäftsführer), Thomas Ebeling (Vorstand Kommunikation & Marketing), Peter Schäfer (Nachwuchsleiter), Luca Felshart (Medienbeauftragter), Velican Özgür (Aufsichtsrat), Thorsten Sterna (Pressesprecher), Manfred Kuhmichel (Vorstandsvorsitzender), Georg von Wick (Aufsichtsratsvorsitzender), Dirk Helmig (Chef-Trainer), Stefan Hecker (Sponsoring).
Das neue ETB-Team hinter der Mannschaft (v.l.): Marcel Pramschüfer (Stadionsprecher), Gerrit Kremer (Vorstand und Geschäftsführer), Thomas Ebeling (Vorstand Kommunikation & Marketing), Peter Schäfer (Nachwuchsleiter), Luca Felshart (Medienbeauftragter), Velican Özgür (Aufsichtsrat), Thorsten Sterna (Pressesprecher), Manfred Kuhmichel (Vorstandsvorsitzender), Georg von Wick (Aufsichtsratsvorsitzender), Dirk Helmig (Chef-Trainer), Stefan Hecker (Sponsoring).
Foto: WAZ FotoPool

Der Frust ist verflogen. Sagt jedenfalls Dirk Helmig. Auf die Frage ob er denn noch traurig darüber sei, dass der ETB die Aufstiegsrelegation in die Regionalliga nur ganz knapp verpasst hat, beantwortet der Trainer mit einem lapidaren: „Nein!“ Pause. Und warum nicht? „Wir können es doch sowieso nicht mehr ändern“, erklärt Helmig. „Und wir bereiten uns jetzt auf die neue Saison vor und da wollen wir nicht mit irgendwelchen Enttäuschungen anfangen.“

Die Schwarz-Weißen werden in der kommenden Spielzeit allerdings nur noch dritte Kraft in Essen sein hinter Rot-Weiss und hinter dem Überflieger FC Kray, der sensationell die Relegation gegen den höherklassigen NRW-Ligisten KFC Uerdingen gewonnen hat. „Natürlich war es schade, dass wir am Ende nur durch die schlechtere Tordifferenz die Aufstiegsrunde verpasst haben, aber wir haben unterm Strich eine tolle Saison gespielt“, stellt Helmig fest.

Und das gibt Mut für die Zukunft. Der ETB hat sich wirtschaftlich konsolidiert, hat zuletzt prima Fußball gespielt mit der jüngsten Mannschaft in der Liga. Und mit Entschlossenheit planen sie nun am Uhlenkrug für die neu geschaffene Oberliga Nordrhein. Motto: „Jetzt erst recht.“

Ihre Mannschaft hätten die Schwarz-Weißen am liebsten komplett beisammen gehalten, doch einige Spieler haben sich nun doch anders entschieden: Torwart André Bley (TSV Marl-Hüls), Vincenzo Burgio (aus beruflichen Gründen/Iserlohn-Oesterich), Christopher Bartsch und Denis Dluhosch werden gehen. Dafür soll der Kader punktuell verstärkt werden. Natürlich auch – getreu der Vereins-Philosophie – mit Talenten aus der eigenen Jugend. Und dementsprechend ist auch Peter Schäfer als hauptamtlicher Sportlicher Leiter im Nachwuchsbereich eingestellt worden.

Neuer Leiter beim Nachwuchs

Einen prominenten Neuzugang haben die Schwarz-Weißen aber schon an Land gezogen. Stefan Hecker (53) wird das Team hinterm der Mannschaft verstärken und in der Marketing-Abteilung mitarbeiten. Der frühere Handball-Torwart vom Tusem, der Nationalspieler, Europapokalsieger, Deutscher Meister und DHB-Pokalsieger gewesen und zur Ikone auf der Margarethenhöhe gewachsen ist, will dem Traditionsklub mehr Leben einhauchen. „Er ist mein Wunschkandidat“, sagt Thomas Ebeling (Leiter Kommunikation/Marketing). Er hatte schon im Vorjahr bei Hecker angefragt, doch damals hatte der noch einen Job beim Tusem. Also ruhte der Kontakt fürs Erste. Inzwischen arbeitet Hecker, der sich längst selbstständig gemacht hat, nicht mehr für den Essener Erstliga-Aufsteiger, sondern nur noch für den Handball-Bundesligisten VfL Gummersbach.

Eine spannendes Projekt

Da bleibt offenbar auch noch Kapazität, die Interessen der Schwarz-Weißen in der Sponsorenlandschaft von Essen und Umgebung zu vertreten. Hecker habe nun mal ein „exzellentes Netzwerk“, schwärmt Ebeling. „Als wir uns mit ihm wieder einmal zu einem Gespräch getroffen haben, redeten wir über Gott und die Welt, nur nicht über die Sache“, erinnert sich der Marketing-Chef. Am Ende stellten beide Seiten fest: Die Chemie stimmt. „Stefan Hecker passt perfekt ins Team.“

Und Stefan Hecker ist überzeugt, „dass beim ETB etwas Nachhaltiges aufgebaut wird. Und ich habe mich sehr gefreut, als diese Aufgabe an mich herangetragen worden ist. Den Deutschen Pokalsieger von 1959 neu zum Leben zu erwecken, ist ein ebenso spannendes wie herausforderndes Projekt.“

Möglicherweise wird am 21./22. Juli ein internationales Fußballturnier am Uhlenkrug ausgetragen mit dem ETB als Gastgeber sowie RWE und einem türkischen Erstligisten. Die Rot-Weißen haben diesen Termin in ihrem Vorbereitungsplan bereits geblockt. ETB-Marketing-Leiter Thomas Ebeling bestätigte auf Anfrage dieser Zeitung, dass eine Agentur in dieser Sache bei den Schwarz-Weißen vorgesprochen habe. „Es gab einen Vorschlag, aber erst am Freitag erfahren wir Konkretes“, sagt Ebeling. „Deshalb haben wir dieses Turnier auch noch nicht auf dem Plan.“

 
 

EURE FAVORITEN