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Silber-Sieg für Tusem

28.05.2012 | 20:07 Uhr
Silber-Sieg für Tusem

Der Tusem feierte beim Auswärtsspiel in Eisenach sein „Silberjubiläum“. Zum 25. Mal in dieser Saison verließ das Team von Trainer Maik Handschke das Feld als Sieger. Und das hoch verdient.

Eisenach -
Tusem24:27 (5:13)

Eisenach: Musil, Gorobtschuk; Singwald, Trautvetter (4/1), Wöhler (4), Stölzner, Luther (8), Miljak (1), Kaluzinski (2), Adams, Schiffner (1), Heinemann (3/1), Koloper (1), Szep Kis.

Tusem: Kulhanek, Bliß; Keller, Kühn (3), Pöter (1), Trodler, Pieczkowski, Seidel, Lindt (2), F. Handschke (4), Rahmel (10), Ciupinski, Prokopec (3/2), Kropp (4).

Schiedsrichter: Gerhard/Küsters; Zuschauer: 1800.

Zeitstrafen: Eisenach 2 – Tusem 4.
Siebenmeter: Eisenach 2/2 – Tusem 2/2.

„Spielfilm“: 0:6 (12.), 3:12 (25.), 5:13 (Halbzeit), 10:18 (38.), 14:23 (47.), 16:25 (51.), 20:25 (54.), 23:26 (58.), 24:27 (60.).

Der Tusem feierte beim Auswärtsspiel in Eisenach sein „Silberjubiläum“. Zum 25. Mal in dieser Saison verließ das Team von Trainer Maik Handschke das Feld als Sieger. Und das hoch verdient.

Der ThSV Eisenach hatte in seinen beiden Heimspielen davor – 20:19 gegen Erlangen, 23:22 gegen Hamm-Westfalen – jeweils mit einem Kraftakt in den letzten zehn Minuten die Partie noch gedreht. Allerdings: Gegen Erlangen und Hamm-Westfalen betrug der Rückstand zu diesem Zeitpunkt zwei, drei Tore. Da waren die Thüringer noch in Schlagdistanz. Gegen Essen hieß es 16:25 aus Sicht der Eisenacher, als die letzten zehn Spielminuten begannen.

„Wir waren sehr gut eingestellt. Die Eisenacher wussten im Angriff nicht mehr, was sie machen sollten“, war Tusem-Trainer Maik Handschke von der Vorstellung seiner Mannschaft in der hitzigen Eisenacher Atmosphäre sehr angetan. Die Abwehr und Torwart Sebastian Bliß, der für Jan Kulhanek (Knöchelverletzung) zwischen den Pfosten stand, machte einen tollen Job. Erst in der zwölften Minute ließ der Tusem den ersten Gegentreffer zu. Und da die Essener sowohl mit Gegenstößen wie auch aus Positionsangriffen ebenso konzentriert zu Werke gingen wuchs der Vorsprung schnell an und betrug zur Pause stolze acht Tore (5:13). „Bis zur 45. Minute haben wir das durchgezogen. Dann haben wir viel durchgewechselt und es ging ein kleiner Bruch durch unser Spiel“, begründet Maik Handschke, warum die Eisenacher gegen Ende etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Für einen Erfolg kamen sie da aber schon lange nicht mehr in Frage.

Am vorletzten Spieltag wurde auch die Frage beantwortet, wer Minden und Essen in die erste Liga begleiten wird. Der TV Neuhausen gewann in Saarlouis 29:27 und sicherte sich endgültig den dritten Platz. Spannend bleibt es am Tabellenende, wo der vierte Absteiger neben HSG Düsseldorf, TV Korschenbroich und DHC Rheinland noch nicht feststeht. Es gibt zwei Kandidaten: Der HC Empor Rostock (27:47-Punkte, minus 87 Tore), der am kommenden Samstag die HSG Nordhorn-Lingen empfängt und der VfL Potsdam (25:49, minus 88 Tore), der den ThSV Eisenach zu Gast hat.

Dietmar Mauer


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