SGS-Trainer Markus Högner ist guter Dinge

Markus Högner.
Markus Högner.
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Trainer Markus Högner ist guter Dinge, wenn er an den Auftakt der SGS Essen in der Frauenfußball-Bundesliga denkt. So steht der Verein vor einem Jubiläum: Es ist das zehnte Jahr in Folge in der höchsten deutschen Spielklasse.

Trainer Markus Högner ist guter Dinge, wenn er an den Auftakt der SGS Essen in der Frauenfußball-Bundesliga denkt. So steht der Verein vor einem Jubiläum: Es ist das zehnte Jahr in Folge in der höchsten deutschen Spielklasse. Für Högner mag das normal klingen, schließlich hat er die SGS vor gut drei Jahren bereits als Erstligisten übernommen. Aber Manager Willi Wißing ist schon verblüfft. Er erinnert sich genau an das Abenteuer, in das sich die SGS vor einem Jahrzehnt stürzte. Denn daran, dass die Essenerinnen einmal zum Inventar der Eliteliga gehören, hatte nicht einmal er geglaubt.

Natürlich ist die Aufregung vor dem ersten Saisonspiel kaum mit damals vergleichbar. Aber anzumerken ist Högner eine gewisse Anspannung dennoch. Aber nach außen gibt er sich wie gewohnt optimistisch und lobt seine Mannschaft für eine gute Vorbereitung: „Wir haben gute Ergebnisse erzielt. Der Höhepunkt war das 6:2 gegen Twente Enschede.“ Immerhin ein Champions-League-Teilnehmer. Zuletzt aber gab es gegen die U19 des VfB Frohnhausen aber eine 1:2-Niederlage. Die kam Högner allerdings ganz recht: „Ich bin sogar froh, dass wir kurz vor dem Saisonstart nochmal einen kleinen Dämpfer bekommen haben.“

Cloppenburg mit Mandy Islacker

Dabei scheint die Gefahr, den BV Cloppenburg im ersten Heimspiel am kommenden Sonntag (14 Uhr, Hafenstraße) zu unterschätzen, nicht zu bestehen. Spätestens nachdem der Aufsteiger Mandy Islacker verpflichtet hat, dürfte klar sein, dass er sich nicht nach unten orientiert. Für Markus Högner ist die Entscheidung, wer in der Essener Hintermannschaft gegen Islacker spielt, gleich eine brisante. Denn Neuzugang Christin Janitzki, die bis dato einen mehr als ordentlichen Eindruck als Innenverteidigerin hinterließ, steht nicht mehr zur Wahl. Die 19-Jährige hat ihren Vertrag an der Ardelhütte nach nur zwei Monaten wieder aufgelöst.

„Es hat sich in den vergangenen Wochen schon abgezeichnet. Christin wirkte nachdenklich und distanzierte sich von der Mannschaft“, sagt Högner. Obwohl es sportlich für sie gut lief, sei die Umstellung nach ihrem Wechsel von Leipzig nach Essen zu groß gewesen. Und so zog es Janitzki zurück in die Heimat.

 
 

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