SGS blieb ein Hallentitel verwehrt

Als beste Torschützin des Turniers ausgezeichnet: Lea Schüller.
Als beste Torschützin des Turniers ausgezeichnet: Lea Schüller.
Foto: imago/foto2press
Niederlage im Finale des SAP-Cup in Reuenberg gegen Hoffenheim.

Ein Titel blieb der SGS Essen in der kurzen Hallensaison verwehrt. Dennoch ist der Frauenfußball-Bundesligist nach dem abschließenden SAP-Cup in Reuenberg zufrieden. Bis ins Finale spielte sich die Elf von Trainer Markus Högner vor, musste sich dort allerdings dem Liga-Rivalen TSG Hoffenheim mit 1:2 geschlagen geben. Zwei Auszeichnungen nahmen die Essenerinnen dennoch mit: Lea Schüller war mit sieben Treffern die erfolgreichste Torschützin und Linda Dallmann wurde zur besten Spielerin des Turniers gekrönt.

In den Gruppenspielen wurde die SGS ihrer Favoritenrollen gerecht. Gegen die unterklassigen Teams FSV Hessen Wetzlar (5:1), TSV Crailsheim (6:2) und den 1. FC Niederkirchen (3:1) gab es deutliche Siege. Die aber nicht hoch genug waren für den Gruppensieg. Denn nach dem 1:1 gegen den späteren Turniersieger Hoffenheim lag die SGS wegen der knapp schlechteren Tordifferenz nur auf Rang zwei.

So kam es im Halbfinale zum Duell mit dem Vorjahressieger SC Sand, der seine Gruppe verlustpunktfrei gewann. Charline Hartmann und Linda Dallmann sorgten jedoch schnell für eine beruhigende 2:0-Führung. Die allerdings egalisierte der SC dank eines Doppelschlags von Anne van Bonn binnen einer Minute. Kurz vor Schluss aber traf Lea Schüller zum 3:2. Das Endspiel war weniger dramatisch. Hoffenheim ging früh in Führung und erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 2:0. Hartmann gelang mit dem Schlussgong Ergebniskosmetik.

Ab sofort bereitet sich die SGS wieder unter freiem Himmel auf die Restrunde vor. Dafür gibt es am heutigen Dienstag (19 Uhr, Ardelhütte) den ersten Test gegen den Zweitliga-Spitzenreiter MSV Duisburg.

 
 

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