RWE sieht Testspiel gegen "Auf-Asche-Elf" nicht als "Larifari"

Jeder will gewinnen: Das traditionsreiche Auf-Asche-Duell mit RWE steigt wieder an diesem Dienstag.
Jeder will gewinnen: Das traditionsreiche Auf-Asche-Duell mit RWE steigt wieder an diesem Dienstag.
Foto: Michael Gohl
An diesem Dienstag trifft RWE auf die Auf-Asche-Stadtauswahl. Dem Spaß zum Trotz: Der Fußball-Regionalligist nimmt den Test ernst – die Amateure sowieso. Da einige Spieler verletzt fehlen, kann Trainer Waldemar Wrobel testen,wie breit sein Kader wirklich aufgestellt ist.

Essen.. Ein Spaß soll es werden und doch werden die Rot-Weißen mit ernst an die Sache herangehen: An diesem Dienstag steigt das Duell zwischen RWE und der Auf Asche-Stadtauswahl, Anpfiff der Partie ist um 19.30 Uhr im Stadion Uhlenkrug. „Natürlich nehmen wird dieses Spiel ernst“, versichert Damian Jamro, der Sportliche Leiter des Regionalligisten Rot-Weiss. „Das wird kein Larifari, sondern für uns ist es ist ein Vorbereitungsspiel wie die anderen zuvor auch.“

Nun ja, die Essener Fußball-Fans wollen ihren Spaß haben, das ist wichtig. Noch wichtiger allerdings ist, dass sie sich das Spiel live ansehen. Denn jeder, der kommt, dient auch einem guten Zweck, denn bei dem ganzen Ballyhoo wird manchmal vergessen, das der Erlös dieser Veranstaltung dem Kinder-Projekt „Förderturm“ zugute kommt.

Eine reizvolle Partie für RWE

Die Essener Amateure-Auswahl, per Internet-Voting ermittelt, verspürt wie jeder Außenseiter den Ehrgeiz, für eine Überraschung zu sorgen. Und Jürgen Margref, der gemeinsam mit Dietmar Klinger die „Auf-Asche“-Elf betreut, hat schon angedeutet, dass weder er noch seine Jungs sich einfach so ergeben werden. Und genau dieser Ehrgeiz macht diese Partie reizvoll. Das ist sie zweifelsohne, wenn man bedenkt, dass sich im Vorjahr rund 3000 Fans den 5:2-Sieg der Rot-Weißen angeschaut haben und bei der Internet-Auslese über 5000 Stimmen innerhalb einer Wochen abgegeben worden sind.

Ein sportlicher Reiz ist, dass sich die Rot-Weißen knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart in der Heimat präsentieren. Nur noch ein Testspiel wird es dann noch geben, am kommenden Samstag an der Hafenstraße gegen Hessen Kassel (13 Uhr) – dann wird es ernst für die Mannschaft von Trainer Waldemar Wrobel, dann steht die Saison vor der Tür. Viel Zeit bleibt also nicht mehr, um die Form zu finden, die notwendig sein wird, um dem abermaligen Aufstiegs-Favoriten Viktoria Köln gleich zu Beginn der Spielzeit einen Dämpfer zu verpassen.

RWE-Trainer Wrobel kann testen, wie breit und gut sein Kader ist

Während die „Auf Asche“-Auswahl 18 Spieler von Bezirks- bis Landesliga aufbietet, muss RWE-Trainer Waldemar Wrobel sicherlich noch auf den einen oder anderen Spieler verzichten. Im Testspiel gegen Union Berlin II fehlten die Rekonvaleszenten Roberto Guirino, Kevin Grund, Michael Laletin und Konstantin Sawin und Konstantin Fring. Cebio Soukou musste mit einer Schienbeinprellung vorzeitig vom Feld. Auch in dieser Hinsicht kann Wrobel bereits den Ernstfall proben und testen, wie breit und gut sein Kader tatsächlich aufgestellt ist.

 
 

EURE FAVORITEN