Huttrop setzt Aufwärtstrend im Viertelfinale gegen ETB fort

Im Pokal-Viertelfinale des Handballkreises Essen blieben die großen Überraschungen aus. SG Überruhr, TV Cronenberg und Winfried Huttrop qualifizierten sich für das „Final 4“ am 16./17. Mai. Die Nummer vier wird in der Partie an diesem Mittwoch zwischen Tusem II und TV Kettwig ermittelt. Der Sieger trifft am 16. Mai im Halbfinale im Löwental auf die SG Überruhr.
Winfried Huttrop – ETB 30:24 (14:14). Nach zwei Siegen in der Landesliga setzten die Huttroper auch im Pokal ihren Aufwärtstrend fort gegen allerdings stark ersatzgeschwächte Gäste. „Wir haben in der Schlussphase unsere Chancen zum Ausgleich nicht genutzt und sind entscheidend in Rückstand geraten“, sagte ETB-Trainer Michael Köberle, der die Moral seiner Truppe lobte. „Die letzte Viertelstunde stand klar im Zeichen der Huttroper“, fand Winfrieds Vorsitzender Dieter Keifenheim.

Tore Huttrop: Leisen (8), Bohnau (5), S. Fabian, T.Fabian, Prevolnik, Müller (je 3), Hammel, Kauer (je 2 ), Heßling; ETB: M. Gerissen (8), Ulrich (4), Jaekel (3), Kuth, Ramming, Offermann (je 2), Hammermeister, Speiser, Böhm, Koesen.

SG Überruhr – MTG Horst 30:27 (16:13). Der Verbandsligist SGÜ zieht erstmals ins Final4 des Kreispokals ein. Mit einer über weite Strecken durchwachsenen Leistung besiegten sie die klassentieferen Gäste. Nach einem ausgeglichenen Start (7:7) setzte sich der Favorit bis zur 45. Minute von 17:16 entscheidend auf 24:18 ab. Christian Paul, der Sebastian Vogel auf der SGÜ-Trainerbank vertrat, freute eine Personalie ganz besonders: Der 18-jährige Nils Thomas gab sein Debüt in der Ersten und setzte in Halbzeit eins einige Akzente: „Mit der Einwechselung von Nils wurde unser Spiel dynamischer und schneller“, lobte Paul. Neben Marwin Mollenkott und Sebastian Rafalski, der nach langer Verletzungspause wieder spielte, überzeugten bei der MTG beide Torhüter.

Tore SGÜ: Reinhardt, Wrobel (je 6), Hahne (5), Hebmüller, Batz, Eller (je 3), Thomas (2), Vogt, N. Birkenstock; MTG:Tim Koenemann (8), Neumann, Syperek (je 5), Götte (3), Kurowski, Delsing (je 2), Heiming, Hegemann.

SG Tura/Altendorf – TV Cronenberg 17:24 (10:9). Die Cronenberger und Trainer Oliver Wysk setzten sich gegen den Liga-Konkurrenten durch. Das kampfbetonte Derby wurde zunächst durch zwei starke Abwehrreihen und herausragende Torhüter (Sebastian Risse, SG und Lars Mühlen, TVC) geprägt. Nach dem Wechsel setzten sich die Cronenberger auf 18:13 (50.) ab. Wysk sah in Jake Jung (acht Tore) den überragenden Spieler auf dem Parkett: „Seine Leistung ist umso bemerkenswerter, da er beruflich bedingt erst Ende der ersten Halbzeit in der Halle eintraf.“

Tore TVC: Jung (8), Orlea (5), Struck (4), Gehenio, T. Krugmann, Sonnenberg, Kapitzke, Sayin, Jacobsen, Einig; SG: Mahr (8), Lutz (5), Wanner (2), Czepluch, Werner.

Tusem II - Kettwig 70 (Mi., 20 Uhr, Margarethenhöhe). Tusem-Trainer Herbert Stauber sieht sein Team gegen den Verbandsligisten keineswegs in der Favoritenrolle: „Tim Westheider hat dort eine spielerisch gute Mannschaft geformt, die sich hervorragend in dieser Saison weiter entwickelt hat.“ Neben dem Kettwiger Coach trifft Stauber auf eine Reihe weiterer „Ehemaliger“ vom Tusem: So kehren Torwart Florian Kundt, Daniel Kaiser, Jan Käsler, Timo Schwartz und Constantin Heiderich an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Sollte der Tusem diese Partie gewinnen, wird es das letzte Final4-Turnier für den Pokalverteidiger sein. Eine zweite Mannschaft darf nach den neuen Regularien künftig nicht mehr im HVN-Pokal antreten.

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