Hecker arbeitet nun zweigleisig

Stefan Hecker.  Foto: Matthias Graben/WAZ Foto Pool
Stefan Hecker. Foto: Matthias Graben/WAZ Foto Pool
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Seit Mittwoch arbeitet Stefan Hecker offiziell mit seiner eigenen Agentur sowohl für den Tusem als auch den VfL Gummersbach im Bereich des Sponsorings – auf Honorarbasis.

Den Namen Stefan Hecker verbindet man unweigerlich mit dem Tusem, auch wenn der frühere Nationaltorwart seine Sport-Karriere im Oberbergischen beim VfL Gummersbach beendete. Für beide Klubs bestritt er zusammen 561 Bundesligaspiele. Danach wechselte er in das Management der Oberbergischen, ehe er 2008 zum Tusem zurückkehrte und sich um das Sponsoring kümmerte. Keine einfache Aufgabe in einer Zeit, als der Klub von der Margarethenhöhe einen Insolvenzantrag gestellt hatte.

Selbstständigkeit

„Geschäftsführer war nicht das, was ich unbedingt wollte. Ich habe noch einige Sachen vor, und die hätte ich als Geschäftsführer nicht machen können“, sagt der 52-jährige frühere Nationaltorwart (157 Länderspiele). Der Schritt in die Selbstständigkeit sei bereits im April klar gewesen. Es habe auch absolut keinen Stress mit dem Tusem gegeben. „Und das Ganze ist jetzt auch kein Drama“, betont Hecker nachdrücklich.

Bereits Ende Juni 2011 schied er auf eigenen Wunsch und im Einvernehmen mit der Tusem Sport und Marketing GmbH aus der Geschäftsführung aus. Das bestätigte auf Nachfrage dieser Zeitung Dr. Niels Ellwanger (45), einer von drei Geschäftsführern der Tusem Sport und Marketing GmbH. „Für die Sponsoren ändert sich durch diese Entscheidung auch nichts“, erklärt Ellwanger.

Kontakte weiter pflegen

Interessenkonflikte bei der Tätigkeit für zwei Handball-Klubs befürchtet Stefan Hecker nicht. „Ich habe seinerzeit, als ich von Gummersbach wieder nach Essen kam, keine Sponsoren mitgenommen. Und das werde ich jetzt umgekehrt auch nicht machen, wenn ich mich nun um den Tusem und Gummersbach kümmern werde“, betont Hecker und fährt fort: „Das alles ist kein Drama für den Tusem. Ich werde bei den Essener Heimspielen weiterhin genauso im Sportpark am Hallo anwesend sein und Kontakte pflegen. Und auch neue Kontakte knüpfen.“

 
 

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