ETB verpatzt mit 1:2 den Saisonstart

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Das hatten sich alle beim ETB anders vorgestellt. Die Zuschauer, die Spieler und natürlich auch der neue Trainer Stefan Janßen. Nach den neunzig Auftaktminuten der Saison standen die Schwarz-Weißen aber am Freitagabend gegen die U23 des MSV Duisburg bei der 1:2-Niederlage mit leeren Händen da.

ETB -
MSV Duisburg U23 1:2 (0:1)

ETB: Ritz – G. Ketsatis, Dusy, Reekers, I. Ketsatis – Walker (71. Yildiz), Zeh, Waldoch (78. Turp), Noldes (64. Lüttgen) – Ivosevic, Essomé.
Tore: 0:1 Lekesiz (29.), 1:1 G. Ketsatis (79.), 1:2 Dammer (83.).
Schiedsrichter: Guido Tenhofen (Bocholt)

Das hatten sich alle beim ETB anders vorgestellt. Die Zuschauer, die Spieler und natürlich auch der neue Trainer Stefan Janßen. Nach den neunzig Auftaktminuten der Saison standen die Schwarz-Weißen aber am Freitagabend gegen die U23 des MSV Duisburg bei der 1:2-Niederlage mit leeren Händen da.

Mit dem Anpfiff war die spielerische Leichtigkeit, die die ETB-Mannschaft in der Vorbereitung auszeichnete, verloren. Kurzpassspiel fand so gut wie gar nicht statt. Oft versuchten es die Schwarz-Weißen mit langen Bällen, und sie hätten damit nach einer Viertelstunde sogar beinah Erfolg gehabt, doch Som Essomé bekam den Ball nicht voll unter Kontrolle. „Wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre“, mutmaßte Stefan Janßen nach dem Abpfiff. So aber wurde es eine laue erste Halbzeit mit wenigen Torraumszenen. Nach Chancen endete der erste Durchgang remis. Die erste Duisburger Chance, einen Schuss von Carlos Penan, machte ETB-Torwart Tobias Ritz zunichte (24.). Bei der zweiten, einem Schuss aus kurzer Distanz von Gökhan Leskesiz, war er machtlos (30.). Som Essomé, scheiterte drei Minuten vor der Pause an MSV-Torwart Maurice Schumacher.

Standardsituationen führt zum Ausgleich

Im zweiten Durchgang war dem ETB vor geschätzten 400 Zuschauern der Wille anzusehen, dass Blatt wenden zu wollen. Körperlich deutlich präsenter hielten die Schwarz-Weißen dagegen, spielten nun auch mal direkt. Große Chancen kamen allerdings dabei nicht heraus, aber auf der anderen Seite ließen die Gastgeber auch nichts zu. Irgendwie war es bezeichnend, dass eine Standardsituation zum Ausgleich führte. Nach einem Eckball von Denis Ivosevic legte Bas Reekers per Kopf vor und Georgios Ketsatis vollendete – ebenfalls per Kopf (79.). Eine Punkteteilung schien zu diesem Zeitpunkt das wahrscheinlichste aller Ergebnisse. Doch der eingewechselte Duisburger Maximilian Dammer erwies sich sieben Minuten vor dem Abpfiff als Spielverderber und sorgte mit seinem Siegtreffer für lange Gesichter im ETB-Lager.

Stefan Janßen: „Die Enttäuschung ist riesengroß. Natürlich wollten wir vor eigenem Publikum mit einem Sieg in die Saison starten. Die erste Halbzeit haben wir verschlafen. Da lief nur wenig zusammen. In solchen Situationen muss man sich in Spiel beißen. Das ist uns in der zweiten Halbzeit gelungen, in der wir gefühlt keinen Zweikampf verloren haben. Nach dem Ausgleich haben wir vielleicht gedacht, es geht weiter nur in eine Richtung. Das ist in die Hose gegangen. Aber wir werden wieder aufstehen.“

 
 

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