Die KGE-Asse zieht es wieder ins sonnige Florida

Freuen sich auf Florida: (v.li.) Fabian Kux, KGE-Trainer Robert Berger, Christopher Weiland, Patrick Wölfel und Robert Gleinert
Freuen sich auf Florida: (v.li.) Fabian Kux, KGE-Trainer Robert Berger, Christopher Weiland, Patrick Wölfel und Robert Gleinert
Foto: Ute Freise
Es ist nicht die Jahreszeit für Wassersport. Aber danach fragt niemand, die Spitzenkanuten der Kanusport-Gemeinschaft Essen (KGE) stecken bereits mitten in der Saisonvorbereitung und entfliehen dem winterlichen Deutschland.

Es ist nicht die Jahreszeit für Wassersport. Aber danach fragt niemand, die Spitzenkanuten der Kanusport-Gemeinschaft Essen (KGE) stecken bereits mitten in der Saisonvorbereitung. Und weil das Klima in der Heimat zuweilen recht unwirtlich ist, entfliehen sie dem winterlichen Deutschland und suchen für eine Zeit lang wärmere Gefilde auf. Denn auch wenn sich die Sonne zwischendurch mal blicken lässt, bieten die Temperaturen wahrlich keine optimalen Trainingsbedingungen.

Elitetreffen in Indian Harbour

Nachdem die deutschen Top-Kanuten bereits Ende des vergangenen Jahres ein erstes Trainingslager in Kalifornien bzw. Florida absolvierten und anschließend in St.Moritz auf Langlaufskiern Kondition tankten, ist derzeit erneut der Sonnenstaat Florida im Südosten der USA das Ziel der Elite-Paddler. Dort steht nochmals eine intensive Vorbereitungsphase auf dem Plan.

Bereits zum 25.Mal zieht es die Essener Kanuten nach Indian Harbour Beach in Florida, was ein eindeutiger Beleg dafür ist, dass die Trainingsbedinungen dort nichts zu wünschen übrig lassen.

Und das wird auch notwenig sein, denn die vorolympische Saison hat es in sich für die Rennkanuten. Höhepunkt werden Mitte August die Weltmeisterschaften in Mailand sein, wo es bereits um die sogenannten Quotenplätze (Startplätze) für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro/Brasilien in den jeweiligen Bootsgattungen geht.

Nicht nur die Kanuten vom Baldeneysee, sondern nahezu alle deutschen Top-Paddler sind nach Indian Harbour gereist und werden dort ein immenses Pensum abspulen. Und sie wohnen dort auch nicht weit voneinander entfernt die Spitzenfahrer vom Essener Bundesleistungszentrum unter der Leitung von Robert Berger und die Nationalmannschaftsfahrer unter der Leitung von Herren-Sprint-Bundestrainer Arnd Hanisch. Neben Max Hoff, Max Rendschmidt, Jonas Ems, weilen auch Kai Spenner, Fabian und Niklas Kux im Sunshine State.

An Urlaub ist nicht zu denken

Mitte April steht die erste Verbandssichtung im Hinblick auf die internationalen Saisonhöhepunkte an. Danach folgen die Europameisterschaft im tschechischen Racice und die Weltmeisterschaft in Mailand. Und bis dahin werden die ambitionierten Athleten manchen Kilometer abspulen.

In Florida ist drei Wochen lang Grundlagentraining angesagt mit drei bis vier Einheiten täglich. Auch wenn das Arbeitspensum Gedanken an Urlaub kaum zulässt, fallen einem die Strapazen unter Floridas Sonne sicherlich weitaus leichter. Was Kai Spenner von der KGE verdeutlicht, wenn er sagt: „Ich bin froh, dass ich endlich aus den Handschuhen raus kann.“

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