„Der Titel in Essen ist mir schon am nächsten“

1 Herr Margref, Ihr Team hat am Sonntag in Essen seinen dritten Hallentitel der Saison geholt. Wurde trotzdem intensiv gefeiert?

Klar. Wenn man die Turniere vergleicht, ist es in Essen schon die deutlich größere Veranstaltung.

2 Welcher Titel ist Ihnen denn am wichtigsten? Sie wohnen und trainieren in Hattingen, haben aber lange für RWE gespielt.

Deshalb ist mir der Titel in Essen schon am nächsten. Hier geht es auch ganz anders zur Sache und wird viel körperbetonter gespielt. Das haben die Spieler verstanden. Das, verbunden mit unserer spielerischen Stärke, hat dazu geführt, dass wir den FC Kray schlagen konnten und letztendlich auch das Finale gewonnen haben.

3 Haben Sie sich denn noch ein Turnier ausgeguckt, dass Sie gewinnen könnten? Das würde man dann Quadruple nennen.

Dietmar Klinger (Co-Trainer, Anm. der Redaktion) und ich haben überlegt, abzutreten. Mehr können wir eigentlich nicht erreichen. Obwohl: Es hat ja noch keiner seinen Titel verteidigt. Da haben wir ja doch noch eine Aufgabe (lacht).

4 Können Sie verstehen, wenn Leute mit der Vorstellung eines Hattinger Stadtmeisters in Essen fremdeln?

Der Verein spielt seit zig Jahren im Kreis Essen Südost, da ist auch nie drüber diskutiert worden. Dass das jetzt passiert, wenn wir den Titel holen, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

5 Was passiert eigentlich mit den Preisgeldern? Wird es eine dementsprechend lange Mannschaftsfahrt?

So sieht es aus. Das Geld geht an die Mannschaft und ihr ist es dann überlassen, was sie damit anstellt. (schmunzelt).

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