Der SVA steigt ab

SV Burgaltendorf - VFB Speldorf. Auf dem Foto: Falk Romberg (SVB) gegen Emre Iyilik (VFB).
SV Burgaltendorf - VFB Speldorf. Auf dem Foto: Falk Romberg (SVB) gegen Emre Iyilik (VFB).
Foto: WAZ FotoPool
Die Burgaltendorfer kommen gegen Speldorf nicht über ein 1:1 hinaus – zu wenig. ESC Rellinghausen muss Relegationsplatz zwei abhaken.

SV Burgaltendorf – VfB Spieldorf 1:1 (1:1). Der SV Burgaltendorf muss den bitteren Gang zurück in die Bezirksliga antreten. Das Team von Trainer Jörg Oswald kam gegen die ebenfalls noch abstiegsbedrohten Mülheimer nicht über ein 1:1 hinaus – zu wenig, um sich zumindest noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, weil der PSV Wesel-Lackhausen erwartungsgemäß in Königshardt gewinnen konnte (1:0). „Das war’s“, konstatierte denn auch Oswald sachlich nach dem Schlusspfiff, der ein hitziges Duell beendet hatte.

Speldorf war in der 30. Minute in Führung gegangen, Burgaltendorf hatte per Strafstoß durch Kreshnik Vladi ausgleichen können. Doch mehr brachte das Team nicht zustande, gefährlich wurde es allein in der Schlussphase, als der SVA noch einmal alles nach vorne geworfen hatte, hinten aber entsprechend blank war. Bitter: Die letzten 20 Minuten der Partie hatten die Essener in Unterzahl agieren müssen: Nicht etwa aufgrund eines Platzverweises, vielmehr reißt offensichtlich das Verletzungspech bis zum Schluss nicht ab an der Windmühle. Just als Trainer Jörg Oswald in der 67. Minute zum dritten Mal ausgewechselt hatte, verletzte sich Timo Sous schwer. „Das war noch einmal symptomatisch für diese Spielzeit“, fasste es Oswald trocken zusammen. „Trotzdem war es eine sehr ordentliche Rückrunde, wir haben einfach in der Hinrunde zu wenig Punkte geholt und leider drei Teams in der Liga gehabt, die früh abgeschlagen waren.“ Schon Anfang der Woche werden die nächsten Schritte besprochen, um in der Bezirksliga um den Aufstieg mitspielen zu können. Ein Thema unter anderen: die Trainerfrage. Jörg Oswald hatte den Job nach der Entlassung von Arndt Herbst interimsweise übernommen.

Tore: 0:1 Siminenko (30.), 1:1 K. Vladi (37., Strafstoß).

ESC Rellinghausen – FSV Duisburg 0:2 (0:0). Der ESC ist im Kampf um Platz zwei endgültig k.o. gegangen: Gegen den FSV Duisburg setzte es eine 0:2-Niederlage, „wenn man die Tore nicht macht, darf man sich am Ende nicht beklagen“, so Trainer Karl Weiß. In den ersten 45 Minuten vergaben die Essener beste Chancen, Pierre Putze traf zweimal die Latte. Duisburg kam direkt nach der Pause zur Führung, überstand weitere gefährliche Situationen, um das Spiel dann endgültig zu entscheiden. „Ich kann wenig Kritisches sagen, die Jungs haben mit dem letzten Aufgebot alles rausgehauen, dabei eine wirklich sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben unser Saisonziel erreicht, trotzdem ärgern wir uns, weil wir eine so gute Ausgangssituation vor wenigen Wochen hatten.“

Tore: 0:1 Jovic (46.), 0:2 Ardic (83.).

VfB Bottrop – SV Schonnebeck 0:3 (0:1). Der frisch gebackene Aufsteiger aus Schonnebeck feierte in Bottrop einen letztlich souveränen Erfolg, auch wenn das Team erst spät den „Deckel drauf machen“ konnte. Die SVS hatte mit dem 1:0 zur Pause zu wenig aus den Möglichkeiten der ersten Halbzeit gemacht, ließ die Zügel in Durchgang zwei etwas schleifen. „Der allerletzte Biss hat gefehlt, aber ich glaube, das kann man verstehen“, so Trainer Dirk Tönnies milde. „Wir freuen uns über das Ergebnis.“

Tore: 0:1 Cinar (25.), 0:2 Reppmann (82.), 0:3 Yerek (83.).

VfL Rhede – Vogelheimer SV 5:0 (3:0). Schon in der ersten Minute geriet der VSV auf die Verliererstraße, auch eine Rote Karte gegen Rhede – beim Stand von 0:3 – vermochte die Vogelheimer nicht mehr zurück ins Spiel zu bringen. „Man hatte trotzdem das Gefühl, der Gegner hat zwei Spieler mehr auf dem Platz“, so Coach Sascha Hense ehrlich. Es bleibt dabei: In Vogelheim ist man einfach nur froh, wenn die Saison vorbei ist.

Tore: 1:0 Chciuk (1.), 2:0 Volmering (24.), 3:0 Giese (33.), 4:0 Chciuk (56.), 5:0 Wieczorek (81.). Bes. V.: Rote Karte gegen Rhede (35.) wegen einer Tätlichkeit.

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