Sauerländer Julian Schauerte fühlt sich in Sandhausen pudelwohl

Julian Schauerte (Nr. 11) im Spiel gegen RW Oberhausen.
Julian Schauerte (Nr. 11) im Spiel gegen RW Oberhausen.
Foto: WAZ FotoPool
Julian Schauerte aus Schmallenberg-Grafschaft spielt in der kommenden Saison mit dem SV Sandhausen in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Sauerlandsport-Redaktion sprach mit dem 24-jährigen Abwehrspieler.

Sandhausen.. Ist der Aufstieg der größte Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn? Ist der Aufstieg der größte Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn?

Julian Schauerte: Auf jeden Fall. Ich bin zwar mit Bayer 04 Leverkusen schon Deutscher A-Jugend-Meister geworden, aber der Aufstieg in die 2. Liga ist schon eine Nummer größer.

Auf Sie wartet jetzt ein hartes Party-Wochenende.

Stimmt. Am Samstag nach dem letzten Saisonspiel gegen den FC Heidenheim feiern wir mit unseren Fans. Am Sonntag geht es dann mit einem Autokorso durch die Stadt und einem Empfang beim Bürgermeister weiter.

Und am Nachmittag geht es nach Mallorca?

Richtig. Der Flieger hebt um 16 Uhr in Frankfurt ab und dann ist Party pur angesagt. Die Mannschaftskasse ist gut gefüllt und die hauen wir auf Malle bis zum 9. Mai auf den Kopf.

Ist der Aufstieg in die 2. Liga verdient?

Auf jeden Fall. Wir haben nach der vergangenen Saison, die einfach nur verkorkst war, von Beginn an sehr konstant gespielt. Bereits zur Winterpause standen wir auf Platz eins. Jetzt wollen wir auch die Schale und die Saison mit der Drittliga-Meisterschaft krönen.

In Sandhausen ist ihr Marktwert erheblich gestiegen und zwar von 50.000 auf 300.000 Euro. Spielt das für Sie eine Rolle?

Ich mache mir darüber keine großen Gedanken. Natürlich wäre es schön, wenn sich der Wert noch weiter steigern würde.

Werden Sie irgendwann in der 1. Bundesliga spielen?

Das ist mein Ziel. Ich bin überzeugt, dass ich das Potenzial dazu habe. Zurzeit fühle ich mich aber in Sandhausen pudelwohl und habe meinen Vertrag erst kürzlich verlängert.

Werden Sie weiter von ihrem Vater in sportlichen Dingen beraten, oder haben Sie sich professionelle Unterstützung geholt?

Ich habe inzwischen einen Berater und das ist auch gut so.

Wie oft kommen Sie noch ins Sauerland?

Selten. Ich habe kaum Zeit dafür. Wir trainieren hier in Sandhausen unter Profi-Bedingungen. Meine Eltern waren aber fast bei jedem Heimspiel. Ich verfolge den Fußball im Sauerland über das Internet.

Welcher Verein interessiert Sie im HSK besonders?

Der FC Arpe/Wormbach. Dort spielt mein Cousin Justin Bludau und ich drücke ihm die Daumen, dass er und seine Arper den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen.

Schafft denn der SV Sandhausen den Klassenerhalt in der 2. Liga?

Ja. Wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir mit der Mannschaft auf dem richtigen Weg sind.

 
 

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