Weusthoff verliert Duell am Boden

Ennepetal/Erkenschwick..  „Wir haben es uns schwerer vorgestellt“, gab Erkenschwicks Co-Trainer Stefan Mroß bei der Spielbesprechung im schmucken Ennepetaler Vereinsheim nach dem 3:0-Sieg zu. Und TuS-Trainer Imre Renji pflichtete ihm durchaus bei: „Eine klare Torchance habe ich bei uns nicht gesehen.“

Ja, es war für die Gäste aus dem nördlichen Ruhrgebiet ein Spiel, das sie durchaus im Schongang erledigen konnten. Das meint auch die „Stimberg-Zeitung“, die schreibt: „Nicht nur Klementine, Werbe-Ikone eines nicht ganz unbekannten Waschmittels, hätte kurz und knapp befunden: Sauber! Schmutzigmachen mussten sich die Gäste im Bremenstadion, das angesichts von nur 160 Zuschauern fest in der Hand der Erkenschwicker Anhänger war, nicht. Zwar hatte sich Trainer Magnus Niemöller auf schwere Arbeit eingestellt, aber selbst der stets kritische Erkenschwicker Übungsleiter verlebte einen für seine Verhältnisse ruhigen Nachmittag.“

Den hatte TuS-Keeper Marvin Weusthoff nur in den ersten 20 Minuten. Kurios war sie schon, die Szene, in der der für die Sicherheit zuständige Mann einen folgenschweren Bock schoss. einen folgenschweren Bock schoss. Weusthoff bekam das Leder von Timo Erdmann zurückgespielt, etwas lasch allerdings, und wollte dann im eigenen Strafraum ausgerechnet Liga-Torjägerkönig Stefan Oerterer umspielen. dabei aber kam er so in Bedrängnis, dass er zum Befreiungsschlag ansetzte. Der prallte aber dem nur kurz „Ö“ gerufenen Erkenschwicker Sturmführer direkt vor die Füße. Und Oerterer machte das, was er in solchen Momenten zu tun pflegt: Er schob das Spielgerät ins leere Tor ein.

Immerhin fand Weusthoff in der Folge zu gewohnter Sicherheit zurück und bewahrte in der Folge seine Farben mehrfach vor weiteren Treffern. Ennepetal fand nach dem Tor-Schock aber nicht mehr ins Spiel zurück, so dass die Gäste kombinieren konnten, ohne sich allzu sehr zu verausgaben.

Marvin Weusthoff war dann aber doch nicht unbezwingbar. Deniz Batman schoss, Weusthoff lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an den Pfosten, wo aber Stephan Nachtigall zum 0:2 abstaubte.

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