Voerde von Sprockhöveler Rumpfelf überrascht

Matthias Blau

Ennepe-Ruhr.  In der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2, hatte sich Spitzenreiter Voerde in Sprockhövel auf das schwerste Spiel des Jahres eingestellt. Doch statt zehn zusätzlichen Regionalliga-Spielern, hatte die TSG-Reserve überhaupt nur zehn Spieler an Bord.

TSG Sprockhövel II –
BW Voerde 0:3 (0:0)

TSG Sprockhövel II: Neumann – Kötter, Blankennagel, Gözdas, Keßler, Meier, Krieft, Tubeto, Houamed, Riesner.
BW Voerde: Hakenberg – Runge (46. Neumann), Tursi (67. Tanberg), Wilmar, Pflüger, Hornshuh (64. Malanovic), Schmidt, Pietzyk, Schipnik, Völlmecke, Tolga.
Tore: 0:1 (1.) Wilmar, 0:2 (54.) Pflüger, 0:3 (73.) Malanovic.

Nach der 0:3-Niederlage wollte sich TSG-Trainer Martin Riesner zu seiner Aufstellung nicht äußern: „Es sind heute Dinge unglücklich gelaufen. Diese müssen wir intern besprechen. Den zehn Spielern, die ich zur Verfügung hatte, zolle ich für ihre Einstellung großen Respekt.“ Marc Dülm hatte sich auf einen „anderen“ Gegner eingestellt und war, wie seine Spieler, perplex: „Du gehst mit dem Gedanken ins Spiel, dass du gegen eine halbe Regionalliga-Truppe spielst und dann kommt ein Gegner, der sich nicht einmal richtig warm macht. Dann führen wir auch noch nach 16 Sekunden, sodass die Anspannung ins Bodenlose fiel. Wirklich guten Fußball haben wir letztendlich nicht mehr geboten.“

SpVg Linderhausen –
SV Ararat Gevelsberg 4:3 (3:2)

SpVg Linderhausen: Wasserfuhr – Schulte, Becker (54. Hols), Schreiber, Gustmann, Wellen, Hernandez, Kotzur, Franke, Siewert, Fisseler (46. Kregar).
SV Ararat Gevelsberg: M. Sengül – Sahiti, Celik, Khallo, Sari, Narin, Sefa, Bastri (81. Berisa), M. Celik, Amiar, H. Sengül.
Tore: 1:0, 2:0 (9., 18.) Franke, 2:1 (28.) Celik, 3:1 (28.) Kotzur, 3:2 (41.) Amiar, 3:3 (46.) Celik, 4:3 (50.) Kregar,

Für Linderhausens Trainer überstrahlte ein Spieler alle anderen: „Daniel Kregar hat die ganze Saison noch nicht ein Spiel gemacht, bis vor zwei Wochen noch einen Gips getragen und er war für dieses Spiel nicht mal eingeplant. Dann kommt er rein und mit einer seiner ersten Ballberührungen der gesamtem Saison beschert er uns den Sieg. Traumhaft.“ SV-Coach Jürgen Leifels: „Wir waren beide ersatzgeschwächt, trotzdem denke ich waren wir die bessere Mannschaft. Aber der Wasserfuhr im Kasten von Linderhausen hat uns in der zweiten Halbzeit zur Verzweiflung getrieben.“

SW Breckerfeld II –
TuS Ennepetal II 2:7 (0:0)

TuS Ennepetal II: Devue – Klein, Bende, Schulte (70. Graefe), Schwietering (55. Büyükaltay), Lepore (70. Riedel), Fischer, Monse, Bohmhauer, Rath.
SW Breckerfeld II: Keller – Becker, Winter, Hiller, Madsak, Weber, Lieber, Wolpert, Tratzki, Vollbracht, Lahme.
Tore: 1:0 (12.) Winter, 2:0 (19.) Vollbracht, 2:1 (24.) Rath, 2:2 (36.) Monse, 2:3 (28. ET) Weber, 2:4 (61.) Monse, 2:5 (66.) Bohmhauer, 2:6 (82.) Mynarek, 2:7 (88.) Graefe.

TuS-Trainer Frank Frielinsgdorf: „Wir haben die Innenverteidigung umgestellt, das war vielleicht der Grund für die beiden Gegentore, denn sonst ging bei Breckerfeld nichts nach vorne. Danach waren wir aggressiver wollten mehr. Es war für uns am Ende sehr leicht.“

SC Obersprockhövel II –
TuS Haßlinghausen 2:1 (1:0)

SC Obersprockhövel II: Bruns – Meier, Schenkel, Reichelt, Drevermann, Hilger (77. Calenberg), Küpper, Itzek, Peters (77. Gummerbsach), Jahnke (83. Müller), Valdix.
TuS Haßlinghausen: Petig – Voß, Mellado, Schnerch (71. Adomako), Dietz, Lobeck, Daskiewicz, Behle (46. K. Voß), Defontaine, Körner (78. Igantowicz), Herbeck.
Tore: 0:1 (40.) Lobeck, 1:1 (52.) Küpper, 2:1 (88.) Calenberg.

SCO-Trainer Andreas Hain: „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird und haben nach dem Rückstand Ruhe bewahrt. Wir wurden für unsere Moral belohnt, weil wir nie aufgehört haben an den Sieg zu glauben.“ Haßlinghausens Christian Parlow war enttäuscht: „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Das ist bitter, zumal wir die Führung und damit vielleicht den Siegtreffer mehrfach auf dem Fuß hatten.“

SuS Volmarstein –
RW Rüggeberg 3:1 (1:0)

RW Rüggeberg: Hamann – Niewel, Mooren, Otto, Mura, Rüggeberg, Traub, Höfinghoff, Bruns, Schneider (81. Wiese), Lleshaj.
Tore: 1:0 (13.) Pielot, 2:0 (27.) Freudenberg, 2:1 (59.) Höfinghoff, 2:2 (90.) Mura.

RWR-Coach Steve Seißer: „In der ersten Halbzeit haben wir schlecht gespielt. Aber auch wenn der Zeitpunkt des Ausgleichs glücklich war, denke ich, dass er verdient war.“

FC Herdecke-Ende –
TSG Herdecke 2:3 (0:3)

Tore: 0:1 (11.) Chaves, 0:2 (18.) Henkel, 0:3 (24.) Giemsa, 1:3 (53.) Neuhaus, 2:3 (69.) Schlesinger.

TuS Esborn –
TuS Wengern 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 (43.) Pluck, 2:0 (83.) Sallami.