Viele schöne Szenen zum Abschied im Baumhof

Sprockhövel.. TSG Sprockhövel –
Arminia Bielefeld II 3:0

TSG Sprockhövel: Knieps (60. von Hagen) – Schulz (90. Balaika), Rößler, R. Meister, Kalina (85. Mack), H. Ülker, Dudda, Hodzic, Gremme, Claus, Wasilewski.
Tore: 1:0 Hasan Ülker (27.), 2:0 Phillipp Schulz (58.), 3:0 Max Claus (66.).

Es war ein Tag voller Wehmut im Sprockhöveler Baumhof. Das letzte Spiel der Saison 2014/2015 der Fußball-Oberliga wurde geprägt von vielen Abschiedsszenen und vielen netten Gesten. Fast beiläufig dabei, dass die TSG zu einem 3:0-Sieg gegen DSC Arminia Bielefeld II kam.

Da hatten einige der Hauptdarsteller schon feuchte Augen. Auch Trainer Robert Wasilewski, der schon vor dem Spiel seinen Blumenstrauß bekam. „Du hast hier deine Mission erfüllt, wir spielen auch in der nächsten Saison noch in der Oberliga“, sagte TSG-Geschäftsführer André Meister.

Wasilewski selbst sorgte später dann dafür, dass auch drei weitere Ur-Sprockhöveler ihren verdienten Beifall bekamen – Torwart Patrick Knieps, der auf 198 Spiele für die TSG kommt, Christian Kalina, der 126-mal das TSG-Trikot trug und Phillipp Schulz, der gar auf 278 Einsätze für die TSG Sprockhövel kommt. Alle drei wechseln jetzt zum SC Obersprockhövel.

Und schließlich durfte auch Andrius Balaika, der jetzt sogar auf 376 Spiele für die TSG kommt, noch einmal ran. Allerdings nur für einige Sekunden, und dass er nicht mehr in den Genuss eines Ballbesitzes gekommen ist, dürfte dem Litauer nicht unlieb gewesen sein. Der künftige Trainer der TSG-Oberliga-Mannschaft hatte vor dem Spiel zwar noch mit einem Lachen behauptet, dass es für eine halbe Stunde noch locker reichen werde, doch letztlich hatte der Litauer einige Probleme bei der kontrollierten Fortbewegung. Kein Wunder: Nach einer schweren Knieverletzung wurde der Meniskus gerade erst operiert, und ein Eingriff am gerissenen Kreuzband steht noch bevor.

Letztlich gab es das Spiel her, dass es zu solchen Szenen gekommen war. Es war zwar keine rassige, aber doch eine sehr unterhaltsame Partie, die die Sprockhöveler dann auch absolut verdient gewannen. „Man hat jetzt gesehen, dass die Mannschaft richtig Fußball spielen kann, wenn der ganz große Druck weg ist“, sagte Robert Wasilewski, der vor dem Anpfiff mit „Robert-Robert-Rufen“ gefeiert wurde.

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